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Aborte SSW6 & SSW8 nach Cryo_immunologische Probleme
#1
Hallo liebe Silke und Mitleserinnen,

ich habe ein KIWU-Patientin Jahrgang 1979 mit immunologischen Problemen und bereits mehreren missglückten Transferen.
Der letzte war in 03-2020 und hat sich nach SSW 6 nicht weiterentwickelt.
Die Patientin ist seit Kindheit an gestresst lt. eigener Aussage. Immer erhöhter Muskeltonus.
Arbeitete immer viel in der Vergangenheit ca 10-12 Std.
Sie praktiziert seit längerem Yoga & Meditation (30-60 Min tgl.) was ihr sehr gut hilft.
Sie reitet und geht wandern.

Ernährung ohne Zucker und ansonsten sehr bewusst.
Trinkmenge 2-2,5 Liter meistens Wasser & Tee.

Sie hatte mehrere Autounfälle und einen Reitunfall, was mich an eine HWS-Instabilität und Mitochondropathie denken lässt.

Nachfolgend ein Überblick zur Vorgeschichte:
   

Da der Transfer für 03.2020 schon terminlich gesetzt war, als die Patientin in 01.2020 zum Erstgespräch kam,
war nur wenig Zeit, um Diagnostik + Therapie auf den Weg zu bringen.
SD gem. vorliegendem Befund 1,9.

Ich habe zusätzlich zu den vorliegenden Werten eines Immunologen noch AK für Chlamydien & EBV erhoben.

KPU+Test, Cortisol-Test, Stuhllaboruntersuchung, Mikronährstoffe wurden ebenfalls getestet.
Weibliche Hormone wurden aufgrund bereits begonnener Hormon-Behandlung nicht gemacht.
KPU-Ergebnis lag im Graubereich - in der Vorgeschichte  gab es 2-3 Amalgamfüllungen, die vor ca. 10 Jahren entfernt wurden.
Cortisol-Test ergab eine Nebennierenerschöpfung. Diese habe ich mit 2LMISEN, Phytocortal und Mikronährstoffen therapiert.

Mikronährstoffe-Laborergebnis:
   
   

Therapie nach Vorlage aller Laborbefunde mit:
Q10, Pro Kryptobalance, Kurkuma, Phytocortal, SAMe, Vit B12, Vit D3, Omega 3 FS, Pro EM San bis zum geplanten Transfer

Anbei die Übersicht der immunologischen Werte, die ja während der Schwangerschaft sehr gut dokumentiert worden sind.
   

Wie kann es zu den schlechten NK-Werten kurz vor Transfer und über die Schwangerschaft hinaus (bis 17%)?
Im November 2019 waren diese noch deutlich besser waren (10%). 
Welche möglichen Zusammenhänge bzgl.Medikation gibt es, 
die vielleicht für das nächsten Mal berücksichtigt werden könnten (IViG, Intralipid, Kortison-Wechsel z. B. auf Dexamethosan…


Ich werde nun die Therapie des Immunsystem mit 2LCHLA & 2LEID fortführen, um das Immunsystem zu behandeln.

Gibt es hier sonst noch etwas, was Euch einfällt?
Ich freue mich auf Eure Rückmeldungen.

herzliche Grüße

Verena


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#2
Hallo liebe Silke,
hast Du hierzu vielleicht noch eine Idee?
Besten Dank und herzliche Grüße

Verena
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#3
Liebe Verena,

danke fürs Erinnern und anstupsen - der Beitrag ist an mir vorbei gegangen und scheinbar hatte sonst Niemand eine Idee bisher, die hätte helfen können?

Also es ist ja ein langer Beitrag mit vielen Infos und Befunden dann schauen wir mal:


Zitat:KIWU-Patientin Jahrgang 1979 mit immunologischen Problemen und bereits mehreren missglückten Transferen.
Der letzte war in 03-2020 und hat sich nach SSW 6 nicht weiterentwickelt.
Die Patientin ist seit Kindheit an gestresst lt. eigener Aussage. Immer erhöhter Muskeltonus.
Arbeitete immer viel in der Vergangenheit ca 10-12 Std.
Sie praktiziert seit längerem Yoga & Meditation (30-60 Min tgl.) was ihr sehr gut hilft.
Sie reitet und geht wandern.

Ist hier ein Trauma - Hintergrund? Wenn ja wird sie auch traumtaherapeutisch  behandelt?



Zitat:Ernährung ohne Zucker und ansonsten sehr bewusst.
Trinkmenge 2-2,5 Liter meistens Wasser & Tee.

Wie ist die Ernährung genauer - was heißt bewusst? 
Isst Sie alles auch tierische Proteine?
Hat Sie Unverträglichkeiten dabei?
Isst sie regelmäßig oder intermittierend?



Zitat:Sie hatte mehrere Autounfälle und einen Reitunfall, was mich an eine HWS-Instabilität und Mitochondropathie denken lässt.


Das ist natürlich denkbar, dass bei Unfällen auf mehreren Ebenen sich etwas verändert!

Du hast dort einen Bogen angehängt mit Gelenkbeschwerden - hat sie eine rheumatische Erkrankung?
In welchem Zusammenhang haben diese Beschwerden begonnen?

Was ist das für ein Bogen - von die oder der Patientin angefertigt?
Die Cortisongabe - war aber bei deinem Cortisol-Labor noch kein Thema ( wg NN)?

Sie hat viele Infektionskrankheiten unter anderem auch EBV gehabt.
Ist sie geimpft, hat sie auf Impfungen reagiert?



Zitat:Ich habe zusätzlich zu den vorliegenden Werten eines Immunologen noch AK für Chlamydien & EBV erhoben.

Habe ich diese Werte übersehen???



Zitat:Cortisol-Test ergab eine Nebennierenerschöpfung. Diese habe ich mit 2LMISEN, Phytocortal und Mikronährstoffen therapiert.

Wie lange hast du dort angesetzt und wie haben sich die Ergebnisse entwickelt?
Wie waren die Cortisol und DHEA Werte zu Anfangend nach der Therapie?



Zitat:Wie kann es zu den schlechten NK-Werten kurz vor Transfer und über die Schwangerschaft hinaus (bis 17%)?

uterine NKZ steigen üblicherweise bis zur ca. 8 SSW an.
Im Befund sind aber die NKZ im Blut gemeint, oder?




Zitat:Im November 2019 waren diese noch deutlich besser waren (10%). 
Welche möglichen Zusammenhänge bzgl.Medikation gibt es, 
die vielleicht für das nächsten Mal berücksichtigt werden könnten (IViG, Intralipid, Kortison-Wechsel z. B. auf Dexamethosan…

Ist die Patientin in einem KIWU-Zentrum mit Spezialisierung zur Behandlung /Immunologie?

Man kann ja noch weitere und spezialisierte Diagnostik machen:




[*]Bestimmung von Natürlichen Killerzellen der Gebärmutterschleimhaut (u-Nk- Zellen)

[*]Gerinnungsanalysen (Thrombophilie Screening)

[*]genetische Untersuchungen von Mann und Frau

[*]Bestimmung der KIR (Killer-Cell Immunoglobulin-like Receptor) Antigene = KIR Typisierung

[*]Bestimmung von Antiphospholipid Antikörpern, etc.

[*]Endometriumbiopsie (endometrial scratching)

[*]Lymphoyztendifferenzierung = Zellulärer Immunstatus = Immunstatus = Immunphänotypisierung /Immunphänotyp = Reproductive Immunophenotype = Zelluläre Immundifferenzierung

[*]Zytotoxizitätstest der natürlichen Killerzellen NK Zelltest, Funktionszytotoxizitätstest = NK- Zytotoxizitätstest

[*]Bestimmung des Th1/Th2 Index

[*]Bestimmung der intrazellulären Zytokine oder Intrazelluläre Zytokinbestimmung nach dem TH1/TH2-Modell

[*]Bestimmung der T4/T8 Ratio

[*]Bestimmung der Human Leukocyte Antigen (HLA) von Mann und Frau

[*]LAD = Lymphocyte Antibody Detection Assay = Crossmatch Test

[*]Bestimmung der paternalen Antikörper

[*]Bestimmung des Antikörperstaus der Patientin (AK gegen Hormone, Schilddrüse, Serotonin, Ovar, Eizellhülle etc.)

[*]Schilddrüsendiagnostik

[*]Abklärung der Glutenunverträglichkeit und Laktose- und Fruktoseunverträglichkeit

[*]Bestimmung des Hitzeschockproteins (Heat Shock Proteine)

[*]Abklärung von möglichen Infektionen (Lues, CMV, Toxoplasmose etc.)

[*]Bestimmung von Homocystein

[*]MTHFR Methylentetrahydrofolat-Reduktase Abklärung

[*]Protein Z Bestimmung








Zitat:[*]
[*]Ich werde nun die Therapie des Immunsystem mit 2LCHLA & 2LEID fortführen, um das Immunsystem zu behandeln.
[*]
[*]
Habe ich den Mikroimmstatus übersehen - hast du einen gemacht?
Wie hat sie denn reagiert bisher?

Wie ist es mit der Schilddrüse?

Evtl. Wechsel des KIWU-Zentrum???
Heart-liche Grüße

Silke Uhlendahl


Meine Forenbeiträge sind keine Therapieempfehlungen und  ersetzen nicht den Besuch bei einem Arzt oder Heilpraktiker.
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#4
Guten Morgen liebe Silke,
danke für Deine prompte und sehr ausführliche Antwort.

Trauma-Hintergrund nicht bekannt. Ich versuche hier aber beim nächsten Termin im Juni noch mal mein Glück.

Ernährung: keine bekannten Unverträglichkeiten, isst regelmäßig, bio, flexitarisch, hört dabei auf ihren Körper, was ihr bekommt und was nicht.

Die Gelenkbeschwerden haben mit ca. 17 Jahren begonnen.
Diagnose undifferenzierte Oligoarthritis, kein SLE.
Letzte rheumatologische Untersuchung in 12.2019
   
Sie kann sich nicht mehr erinnern, was in diesem Zusammenhang damals war.
Ich hatte auch direkt danach gefragt.
Den Bogen hat die Patientin selbst angefertigt, um sich selbst eine Übersicht des Verlaufs zu machen.
Keine Cortisolgabe während des Cortisol-Tests.
Zu den Impfungen muss ich in der nächsten Woche nachschauen.
Keine bekannte Impfrekationen, dass weiß ich noch.
Hier die AK-Titer von EBV,VZV; Chlamydien & Streptokokken
   

Da die Patientin als Sie in 01.2020 kam schon den nächsten Termin im KIWU-Zentrum für 03.2020 geplant hatte,
war nur wenig Zeit für die Therapie bis dahin.
Verlaufswerte habe ich daher noch nicht.
Wir haben für 06.2020 einen neuen Termin für Immunstatus und weiteres vereinbart.
Sie hatte mich im April kontaktiert und hat mit den Präparaten: Q10, Pro Kryptobalance, Kurkuma, Phytocortal, SAMe, Vit B12, Vit D3, Omega 3 FS, Pro EM San wieder begonnen inkl. 2LCHLA.

Ja die NKZ sind aus dem Blut.

Die Patientin ist in einem KIWU-Zentrum in Spanien,
dass sie sich herausgesucht hat. Ob sie spezialisiert sind kann ich nicht sagen, frage ich aber auch nochmal nach.

[*]Bestimmung von Natürlichen Killerzellen der Gebärmutterschleimhaut (u-Nk- Zellen) ist bereits gemacht worden.

   

Bestimmung der T4/T8 Ratio beim Immunologen erfolgt - leider kein Immunstatus mit Balkendiagramm gem. MEGEMIT.

   

   

IL 6,812 und TNFalpha wurden ebenfalls gemacht - o.B.

[*]SD-Diagnostik -o.B - Befund lade ich im nächsten Beitrag hoch.
[*]Mehr als 5 Attachments gehen leider nicht ;-)
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#5
SD Diagnostik:
   
   

Rheuma-Diagnostik:
   
   

Ich werde in 06.2020 einen Immunstatus nach MEGEMIT machen, Chlamydien AK nachtesten als auch CMV + Toxoplasmose.
Weiterhin schaue ich mir Serumproteinprofil, Helferzelltypisierung & NK-Check an, sowie Mikronährstoffe.

An MTHFR-Mutation hatte ich auch schon gedacht als auch an eine HLA-Typisierung.
Deine Liste mit möglichen weiteren Unteruschungen schaue ich mir en detail an.
Einige sind ja unter Ärztevorbehalt, da brauche ich ärztliche Kooperation.

herzliche Grüße
Verena
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#6
Ja ich denke hier wäre sicherlich sinnvoll, eine ärztliche Kooperation einzugehen.

Vielleicht KIWUzentrum Hagen bei Birgit Lühr?
Heart-liche Grüße

Silke Uhlendahl


Meine Forenbeiträge sind keine Therapieempfehlungen und  ersetzen nicht den Besuch bei einem Arzt oder Heilpraktiker.
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