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Fortbildungen
#1
Information 
Wie haltet Ihr es eigentlich mit Fortbildungen?

Und, ernst gemeinte Frage an gestandene HPPs (von mir aus sehr gern auch an HPs): Gibt es ein "zuviel" an Fortbildungen?

Ich musste gerade eine Aufstellung machen und habe festgestellt, dass ich in diesem Jahr sieben FoBis/Workshops/Seminare besucht habe, zzgl. Savinas Traumawochenenden und Rogers-Kursus (alle anderen Kurse an der Schule sowie die Handwerkskoffer nicht eingerechnet).

Für 2020 habe ich 13 Termine fest geplant und zum großen Teil verbindlich gebucht. Da sind die beiden ersten Wochen der SE-Ausbildung dabei, eine weitere Therapie-FoBi, aber eben auch "einfache" zwei-Tages-Fortbildungen. Alles gewegt sich im Bereich Trauma, denn da möchte ich im Berufsalltag hin.

Wie plant Ihr Eure Jahre und Eure Fortbildungen? Ich freue mich riesig auf Antworten, Anregungen, Ideen!
Auf Genusstour  Heart

*Denn schlimmer als zu sterben ist es, nicht zu wissen, wofür man lebt.* (Gioconda Belli)

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#2
Liebe Doro,
lach.. ich kenne das! Ja, ich glaube, es gibt ein zu viel an Fortbildungen. Und gleichzeitig kannst du noch 20 machen, und es ist nicht zu viel. Ich glaube, es geht darum, WARUM man die Fortbildungen macht. Wenn man sie macht, weil einfach alles so irre spannend und interessant ist, dann kann man glaub nicht zu viele davon machen :-)
Wenn man allerdings macht, weil man denkt, man kann immer noch nicht genug und immer noch nicht genug und man braucht mindestens noch 100 Fortbildungen, bis man in der Lage ist, mit Menschen zu arbeiten, dann werden es nie genug sein - und dann sind es zu viel, weil man eh nie fertig wird. Also weißt du, was ich meine? Ich merke gerade, es ist schwer in Worte zu fassen. Es gibt immer mal so Kolleg_Innen auf Fortbildungen, die eigentlich nie wirklich anfangen, etwas mit all dem zu machen, was sie schon gelernt haben, weil sie immer denken, dass ihnen noch etwas fehlt - und die sind schon über 60. 
Ich finde Fobis toll :-) Und ich lerne immer gerne weiter, aber ich weiß auch, was ich schon kann und arbeite damit - und jede Fobi ist dann eine Bereicherung meines bereits vorhandenen Wissensschatzes :-)
Liebe Grüße und bis zur nächsten Fobi!
Savina
Don´t push the river - it flows by itself.
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#3
Danke, liebe Savina, für die Antwort. Und ja, Du hast Dich absolut verständlich ausgedrückt.

Und: Ich freue mich wahnsinnig darauf, das anzuwenden, was ich gelernt habe, ich kann es kaum abwarten. Gleichzeitig freue ich mich auf die kommenden Termine, denn alle werden das Bild noch runder machen. Und dann noch SE und PITT - das Leben ist bunt und schön und aufregend! blume top2
Auf Genusstour  Heart

*Denn schlimmer als zu sterben ist es, nicht zu wissen, wofür man lebt.* (Gioconda Belli)

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#4
Huhu, 

Puhh, ja diese Frage treibt mich auch immer wieder um.  Besonders, wenn wie jetzt gerade,  alles so geballt ist. Aktuell Burnouttherapeut,  Trauerbegleiter, Crashkurs,  Zürcher Ressourcenmodell,  dann SE,  Rogers,  Trauma, daneben natürlich noch solche Sachen wie Kinderyogalahrer, Ayurveda-Kongress... Hmpf. Daneben noch arbeiten und zwei Kinder groß kriegen   Big Grin

Uuuund ich mache all die Fortbildungen, weil mich so vieles so wahnsinnig interessiert und begeistert. Und zugleich,  weil ich glaube,  Ich brauche noch 5 Millionen Stunden Ausbildung, bis ich mich wirklich auf Menschen beratend oder therapeutisch loslassen kann. 

Liebe Grüße
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#5
Hallo Doro

ich kenne diese Frage auch... und kann Savinas Ausführungen nur zu 100 Prozent zustimmen.

Es gibt sogar einen Coach, der Heilpraktiker coacht, die immer weiter Ausbildungen machen, weil sie sich einfach nicht trauen das erworbene Wissen in die Tat umzusetzen.

Ich persönlich mache manche Fortbildungen mehrmals. Einfach nur, um es zu vertiefen und wieder neue Aspekte herauszufiltern. Ich habe bemerkt, dass ich dieselben Inhalte nach zwei Jahren ganz anders verarbeite und dass mich alles, was ich tue, einfach immer weiter wachsen lässt.

Und das ist für mich das größte Geschenk und der schönste Genuss daran. Lernen, wachsen und immer besser verstehen, sehen und fühlen.

Was kann es denn Schöneres geben Big Grin

herzliche Grüße

Regina
*****************************************************************
Ich habe einfach beschlossen, heute glücklich zu sein. Das reicht für den Anfang

Praxis für seelische Gesundheit in Köln 
www.praxis-rhv.de

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#6
Hallo zusammen, liebe Doro,

ich finde das auch ein hochspannendes Thema (jaaa, Fortbildungen an sich!), aber auch, das "richtige Maß" zu finden :-).
Zu viel Fobis gibt es glaube ich nicht - allerdings eher zu wenig Berufspraxis. Und die ist schließlich elementar, um ein guter Therapeut zu werden, nicht wahr?

Ich liebe es, zu lernen, mich auszutauschen und kann mich kaum entscheiden, was ich noch alles zu Traumatherapie besuche.
Daher war ich auch "Fremdschnuppern" bei "sexualisierter Gewalt in der Gestalttherapie" als einzige Nicht-Gestalttherapeutin. Seeeehr spannend und aufschlussreich!
Nur leider gibt es da auch einen finanziellen Rahmen, der das Ganze doch sehr beschränkt (leider).
Daher kann ich zur fest gebuchten PITT-Basisausbildung nächstes Jahr leider nicht noch SE oder allzu viele WE-Seminare besuchen.
Obwohl es gerade im Bereich Trauma ganz tolle, spezifische Angebote gibt, die mich brennend interessieren. Kennt jemand von euch z.B. die Dissoziations-Seminare von Johannes Schmidt?

Daher meine Frage an euch: Wie finanziert ihr die zahlreichen Fortbildungen - vor allem wenn ihr noch nicht Vollzeit als HPP oder anderweitig tätig seid?
Und: Wie löst ihr den zeitlichen Konflikt mit Berufspraxis und anderen Anforderungen (siehe Kommentar von Antje)?
Ich muss sehr Acht geben, die Pfrüfungsvorbereitung nicht allzu sehr zu vernachlässigen, um am Ende zwar zig Fobis aber keine HPP-Prüfung zu haben ;-).

Wie geht es euch damit?

Spannendes Thema und spannender Austausch :-).

Herzliche Grüße
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#7
Hallo, Sonja, darf ich fragen, wo Du die PITT-Basisausbildung machst?

Ja, teuer ist es. Ich habe auch schon einen Plan erstellt, zu wann ich woher viel Geld haben muss - 2020 wird definitiv ein teures Jahr. Allerdings ordne ich momentan alles meiner Ausbildung unter. Das bedeutet durchaus viel Verzicht - das ist es mir allerdings wert.
Auf Genusstour  Heart

*Denn schlimmer als zu sterben ist es, nicht zu wissen, wofür man lebt.* (Gioconda Belli)

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#8
Liebe Doro,

ja, das kann ich gut verstehen...
Ich mache PITT in Wiesloch am Institut für systemische Therapie und hoffe noch immer, dass Luise herself den Vertiefungskurs nochmals macht, da sie diesen bis zu diesem Jahr noch selbst gegeben hat Angel . Bei Fragen einfach melden.

Liebe Grüße
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#9
Liebe Sonja,

Oh ich liebe PITT und Luise Reddemann auch. Sie hat so eine wunderbar leichte Art, mit den Menschen auch in schwierigen Themen umzugehen und dabei fruchtet es zugleich so sehr.

Aber ich muss auch abwägen und habe lange lange lange überlegt und recherchiert, was ich wann und wo und wie und weshalb mache. Denn das eine sind ja die Finanzen und das Privatleben. Das andere - und das merke ich bei mir grad mal wieder - wenn ich mich mit zu vielen Themen gleichzeitig beschäftige, habe ich das (wohl nicht ganz unbegründete) Gefühl, keines davon so richtig zu verinnerlichen. Deswegen bremse ich mich auch selbst immer wieder ein. Und beschäftige mich lieber erstmal mit dem jeweiligen, gerade aktuellen Thema intensiver. HPP hat für mich dabei oberste Priorität. Da achte ich drauf, dass ich das nicht vernachlässige.

Und im Übrigen mache ich mir Pläne - also mein aktueller Wochenplan. Jahres- und 2-Jahres-Plan. Und das bei meinem großen, entfernten 10-Jahres-Traumziel. Der Plan wird zwar von mir auch immer mal wieder geändert, aber ich finde es gut, ein Konzept zu haben, bei der großen Auswahl an Möglichkeiten, die wir so haben.

Also, in diesem Jahr noch Burnout II, Trauerbegleiter, ZRM und ein paar kleine Sachen. Nächstes Jahr steht im Zeichen von Rogers, Trauma und Praktikum. Und der Prüfung. Und, wenn in den nächsten Tagen alles klar geht, der Eröffnung meiner kleinen Beraterpraxis (aufgeregt-hin-und-her-hüpf).

Zu den "zeitlichen Konflikten" im Alltag: Seitdem ich mein großes Ziel im Auge habe, arbeite ich auch viel motivierter in meinem bisherigen Beruf (ich bin freiberuflich tätig). Mit der Tendenz der Abwicklung dessen. Das hatte zur Folge, dass ich da auch effizienter bin. Damit bleiben mir jeden Tag noch so 2 Stunden zum Lernen während der "Arbeitszeit". Dazu der Sonntag morgen, der ist seit Jahren fix. Meine Familie hat sich daran gewöhnt und weiß das. Und abends immer mal ein bisschen, Filme, lesen, Webinare o.ä. Dadurch bleibt auch noch ein wenig Zeit für alles andere übrig.

Liebe Grüße


Antje
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#10
Hallo Ihr Lieben,an alle HPP Anwärter und DD Kurs Regina.Wer kann mir einen Tipp geben:Burn Out Coach oder Entspannungspädagoge was ist besser für einen HPP Therapeuten? Liebe Grüße Christina
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#11
Liebe Christina,

Spontan dachte ich: am besten beides Smile

Überlegt antworte ich: das kommt ganz auf deine Pläne und dein Konzept an, würde ich sagen.

Wenn dein Herz dafür schlägt, Menschen in einer beruflichen Überlastungssituation zu begleiten und präventiv zu unterstützen - oder auch dann zur Seite zu stehen, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist, ist der Burnoutcoach/Therapeut sicher eine gute Wahl.

Unterstützt wird eine gute Burnout-Behandlung durch eine gute Entspannungstechnik. Deshalb mein spontaner Gedanke, diese beiden sich ergänzenden Verfahren zu erlernen. Regeneration steht an oberster Stelle, deshalb passt beides so gut zusammen. Tatsächlich waren damals in meiner Ausbildung Entspannungstechniken Bestandteil der Ausbildung und ich bin heute noch dankbar dafür!

Sowas bietet sich sogar auch für Gruppen an. Prophylaxe in Gruppen, verbunden mit Entspannungsverfahren - ist erfolgreich und sinnvoll..... wenn man in die Richtung gehen will.

Ich weiß nicht, wofür du „brennst“ und was dein Herzensanliegen ist.

Aber deine Frage habe ich nach meiner Meinung beantwortet Smile

Viele Grüße und viel Freude bei der Entscheidungsfindung.

Regina
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Praxis für seelische Gesundheit in Köln 
www.praxis-rhv.de

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#12
(05.12.2019, 15:21)Neumann schrieb: Hallo Ihr Lieben,an alle HPP Anwärter und DD Kurs Regina.Wer kann mir einen Tipp geben:Burn Out Coach oder Entspannungspädagoge was ist besser für einen HPP Therapeuten? Liebe Grüße Christina

Liebe Christina,

Na, als besser oder schlechter würde ich sowieso keine von beidem eintüten. Ich denke, Entspannungstechniken sind in unserer Tätigkeit vielfältig einsetzbar, bei vielfältigen Störungen, Themen und prophylaktisch.

Burnouttherapeut /-coach (den mache ich gerade) ist schon etwas spezieller in der Arbeit, jedoch heute ja auch ein weitreichendes Thema.

Wie Regina ja schon schrieb, wie möchtest du gern arbeiten?


Und prinzipiell gilt für mich persönlich - alles, was ich hier und woanders gelernt habe und lerne, hab ich noch nie nimmer nicht bereut, es verknüpft sich auch alles immer mehr, ich bekomme immer größere Einsichten.

Liebe Grüße und einen schönen Nikolausi.

Antje
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#13
Hallo Regina und Antje vielen Dank für Eure lieben Ratschläge.Gruß Christina Ich glaube ich wähle den Entspannungspädagogen (weil für Kinder und Erwachsene.;ich habe ja Kunsttherapie auch für Kinder);ich überlege noch.Vielen Dank an Euch
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