Heilpraktikerschule Isolde Richter

Normale Version: Omega 3 und kardivaskuläre Vorerkrankung
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Liebe Gudrun und liebe alle, 

ich habe letzen Monat eine Fortbildung rund um Marker bei veganer Ernährung besucht und der Arzt meinte darin, dass er gar kein Omega 3 in Form von EPA und DHA bei allen kardiovaskulären Vorerkrankungen empfehlen und geben würde, ohne ärztliche Begleitung und Schreiben von EKG's, da die Gefahr des Vorhhofflimmers steigt.
Er war da ganz klar, auch bei kleinsten Dosierungen. 

Was sagst du/ was sagt ihr dazu? 


Hier die Stellungnahme von BfR:
https://www.bfr.bund.de/cm/343/praeparat...hoehen.pdf


PS: Ich habe den Block 2023 besucht, also entschuldigt bitte, falls es danach im Unterricht aufgeploppt ist. Ich hatte damals gelernt, etwas vorsichtiger zu sein bei kardiovaskulären Erkrankungen und "nur" bis 1 g Algenöl zu gehen. Natürlich kann man es auch immer, mit dem behandelnden Arzt/ behandelnder Ärztin absprechen.
Liebe Tanascha,

Es gibt im Moment keine ganz eindeutige Antwort. 
Einige Studien zeigen: Viel Omega‑3 aus Kapseln kann bei Herzkranken das Risiko für Vorhofflimmern, also einen unruhigen Herzschlag im Vorhof, leicht erhöhen. 
Andere Studien zeigen aber: Menschen mit einem guten Omega‑3‑Spiegel im Blut haben seltener Herzprobleme und leben oft länger.

Wenn du bei meiner Aussage im Kurs bleibst, bei kardiovaskulären Erkrankungen vorsichtiger zu sein und maximal 1 g Omega-3-Öl pro Tag einzunehmen, dann passt das gut zu vielen Empfehlungen. Hohe Dosen über 1 g sind kritischer, vor allem bei Herzpatienten. Niedrige Dosen bis 1 g oder Omega-3 aus Nahrung wie Fisch, Algen, Leinöl oder Walnüssen wirken  sicher und sind ebenfalls hilfreich.

Vorsicht ist geboten:
Bei Menschen mit Herzrhythmusstörungen oder anderen Herzkrankheiten ist es sinnvoll, Omega‑3 mit dem Kardiologen oder der Kardiologin abzusprechen. Wenn nötig, auch mit EKG‑Kontrollen.