Heilpraktikerschule Isolde Richter

Normale Version: Therapieformen
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Hallo Ihr Lieben

ich möchte an dieser Stelle mit einer Reihe beginnen, dass ich Euch hier mit bestimmten Therapieformen etwas näher in Kontakt bringe.
Beginnen möchte ich mit der Psychoanalyse, die den Beginn der Psychotherapie ist.
Da die Psychotherapie auch für die Prüfung ein wichtiger Punkt da stellt, halte ich es für angemessen Euch hier mit dieser Form als erstes in Kontakt zu bringen.
Danach werde ich die Verhaltenstherapie mehr in den Mittelpunkt stellen. Ich hoffe, dass es Euch ein bißchen Spass machen werdet, hier zu lesen und auch mitzumachen, wenn Ihr Lust dazu habt.Also wollen wir das ganze starten.


Lg Mirjam
Oh ja, gerne !!!!! Es würde mich sehr interessieren, mehr über die verschiedenen Therapieformen zu erfahren. Auch im Hinblick darauf, mit welchen Methode(n) man später arbeiten möchte.

Zur Zeit besuche ich den Kurs "Psychotherapie in der Naturheilpraxis" und da werden uns verschiedene Techniken nahegebracht.
Jede Ergänzung seitens des Forums ist natürlich willkommen!

Freu mich drauf.

Liebe Grüße - Kerstin
Liebe Kerstin

das ist mein Anliegen, denn nur wenn ich verschiedenes kenne, kann ich beurteilen und sehen, welche Therapieform für mich stimmig ist. Und mit welcher ich mich am meisten identifizieren kann. Dafür ist es wichtig, dass ich sowohl das Menschenbild, die Techniken und die Philosopie kenne. Nur wenn ich ein gutes Basiswissen habe, kann ich für mich die beste Methode herausfinden, in der ich autentisch meine Arbeit vollbringen kann.

Denn nur wenn wir authentisch arbeiten, können wir den Menschen, die zu uns kommen, kompetent helfen und auch wirklich erreichen. Doch dazu ist es wichtig, dass ich eintauche in das Konzept und aus dem Wissen heraus, dann mein ganz eigene Art entwickele mit der ich arbeite. Da meine Arbeit dann einmalig ist, brauch ich auch keine Angst vor Konkurenz haben. Doch dies ist ein Prozess und braucht Zeit.

So freue ich mich, wenn wir einen regen Austausch haben.
Als erstes habe ich den Thead für Psychoanalyse eröffnet, in dem wir die Psychoanalyse einmal genauer unter die Lupe nehmen wollen.

Zitat:
Mit jedem Menschen ist etwas Neues in die Welt gesetzt,
was es noch nicht gegeben hat, etwas Erstes und Einziges.
Martin Buber

http://www.zitate.de/autor/Buber,+Martin/

www.zitate.de

Lg Mirjam
HILFE !
kann mir jemand helfen, mir einen Überblick zu verschaffen? Ich bin gerade dabei, mich zu informieren, welche Therapiemethoden es so alle gibt, um zu entscheiden, womit ich später einmal arbeiten möchte.
Ich verbringe Stunden am Internet, was ich hasse, vielleicht könnt ihr mir helfen ?
Was ich noch weiß ist, VT , Psychoanalyse und tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, sowie EDMR dürfen nur Menschen, die Psychologie studiert /promoviert haben.
Ich komme aus einem nicht medizin. /psych. Beruf. Was kommt dann in Frage ?
somatic experiencing und personenzentrierte Beratung nach Rogers hab ich mir näher angeschaut, kann mir jemand noch weitere Methoden nennen, die ich ohne entsprechende Vorbildung erlernen kann und mit denen ich dann auch arbeiten darf als HPP ? (Tanzen und malen kann ich leider auch nicht :-) )
Vielen Dank schon mal und liebe Grüße
Barbara
Liebe Barbara,

hättest Du mich nicht eben darauf hingewiesen, dass es dieses Posting gibt, hätte ich es tatsächlich übersehen.

Dabei ist es ja super wichtig. Es gibt sicherlich einige unter uns, die noch nach ihrem Weg suchen. Ich stehe da auch noch auf wackligen Füßen.

Also, Ihr Lieben, die Ihr Euch schon entschieden habt: Wofür habt Ihr Euch denn entschieden?

Und Ihr, die Ihr noch sucht: Wonach sucht Ihr denn im Besonderen?

Ich liebäugle mit Somatic Experiencing. Wir sprachen heute Morgen im Kurs ja bereits über das Thema Trauma.
Wenn ich das nun machen will, müsste ich mich wohl demnächst mal für den Herbst anmelden.

Und Ihr? Welche Methode habt Ihr Euch auserkoren?

Herzliche Grüße
Susanne
Liebe Mit-HPPAs oder HPPs,

habt Ihr Tipps für Barbara und mich?

Mit welchen Methoden arbeitet Ihr?

Liebe Grüße
Susanne
Hallo Susanne und Barbara,

Zunächst einmal:

1.) Heilpraktiker für Psychotherapie haben Therapiefreiheit unter Beachtung der Sorgfaltspflicht.
Das bedeutet, dass ein HPP auch z. B. mit Psychoanalyse arbeiten darf, so er es denn gelernt hatSmile

2.) Menschen, die Psychologie studiert haben, dürfen nicht automatisch psychotherapeutisch arbeiten. Dazu müssen sie z. B. eine (Zusatz)-Ausbildung zum psychologischen Psychotherapeuten absolviert haben

3.) Menschen, die zwar Medizin, Psychologie etc. studiert und mit einem Examen abgeschlossen, aber nicht promoviert haben, dürfen sowohl als Arzt als auch als Psychologe als auch als Psychotherapeut arbeiten.

Und nun zu meiner Methode: Ich werde mit klientenzentrierter Gesprächsführung (-therapie) nach Carl Rogers arbeiten. Das ist das, was ich derzeit

- gelernt habe
- am besten kann
- einem Amtsarzt bei der Überprüfung so präsentieren kann, dass ich durch sämtliche Türen hindurchgehen kann, die sich öffnen .......Big Grin

Alles andere wird sich finden.

Ich bin übrigens genau wie Du Barbara weder in einem medizinischen noch psychologischen Bereich tätig.

LG

MonikaSmile
Hallo,

klientenzentrierte Gesprächsführung nach Carl Rogers ist für mich auch der erste Schritt.

Ich werde auf jeden Fall noch eine Aus- bzw. Fortbildung Richtung Verhaltenstherapie machen. Das interessiert mich und passt zu mir (nach heutigem Stand). Aber erst mal... steht noch eine Prüfung an...

Medizinische Vorbildung ist bei mir übrigens auch nicht vorhanden.
Danke, Ihr beiden Monikas, dass Ihr Eure Erfahrungen mit uns teilt!

Mir ist noch nicht ganz klar, ab wann ich eine Methode wirklich gelernt habe. Vermutlich geht man davon aus, dass man sich schon zwei, drei Jahre damit beschäftigt und einen Ausbildungskurs auch irgendwie zertifiziert abgeschlossen haben muss. Schließlich hat man mit ein paar wenigen Ausbildungsstunden auch selbst überhaupt kein gutes Gefühl.

Ich habe noch keinen Rogers-Kurs gemacht, ahne aber, dass es die Grundlage schlechthin für alles Weitere ist.

Vielleicht meldet sich noch jemand zur lösungsorientierten Kurzzeittherapie oder zur Schematherapie oder zu ???

Übrigens habe ich das noch nicht ganz verstanden, welche Methoden ich nun im Prinzip nicht anwenden darf, weil ich Mühe habe, dort eine fundierte Ausbildung zu machen. Denn manche Institute bilden doch HPPs nicht aus, sondern konzentrieren sich auf Psychologen, Ärzte, vielleicht noch Pädagogen, oder? Ich habe das Thema zwar für mich zur Seite gelegt, weil ich für mich nicht vorhabe, eine Methode zu erlernen, für die der Zugang irgendwie schwierig ist, aber Barbaras Frage ging ja schon dahin, was grundsätzlich möglich wäre.

Ich kann da nicht helfen. Habt Ihr eine Idee dazu?

Liebe Grüße
Susanne
Hallo Susanne,

Eine richtige Ausbildung in Schematherapie wird für uns nicht angeboten. Leider. Ich meine, es gibt ein Institut in München - aber ich kann nicht wöchentlich in München präsent sein. Aber ich für mich denke, dass ich aus der VT die Schematherapie ableiten kann.

LFT muss sehr gut sein. Dafür hatte ich mich eigentlich auch schon entschieden. Bis ich eine Ausbildung in VT gefunden habe. Ich denke, dass LFT eine sehr gute Sache ist. In meinem Rogers Seminar (nicht hier, das war mir leider zu weit von Köln entfernt) waren einige, die bereits LFT gemacht hatten und ich habe mich mit den Dozenten ausgetauscht. Tolle Sache. Allerdings habe ich für mich eben gemerkt, dass mein Schwerpunkt eher bei der VT liegt.

Auf jeden Fall würde ich Dir empfehlen (sofern das Interesse an Rogers besteht, bei Dir ist das ja so) mit Rogers zu beginnen, da hier auch viel bezüglich der Grundhaltung vermittelt wird. Alle Teilnehmer, die schon ein anderes Seminar (LFT,RET) besucht hatten meinten, sie würden niemandem empfehlen, diese Reihenfolge zu machen sondern mit Rogers zu beginnen. Sie hatten aufgrund ihrer bereits erworbenen Kenntnisse Schwierigkeiten mit Rogers und wendeten automatisch die bereits erlernten Methoden an. Interessant ist, dass sie Rogers trotzdem gut fanden.
Liebe Monika,

Hilfe! Was bedeutet LFT? RET?

Liebe Grüße
Susanne
Liebe Susanne,

sorry... war heute morgen beim Kaffee auf die Schnelle.

LFT: lössungsfokussierte (Kurzzeit-)Therapie
Link: http://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%B6sung...rztherapie

RET: Rational-Emotive-Therapie nach Ellis -
Link: http://de.wikipedia.org/wiki/Rational-Em...nstherapie

Startseite für beide Links: www.wikipedia.org
Habe extra eine neutrale Seite ohne einen Anbieter genommen.

Beide Therapieformen haben auch etwas mit der Verhaltenstherapie zu tun - ich werde bei meiner angestrebten Ausbildung auch mit beidem in Kontakt kommen, aber eben nicht in separaten Fortbildungen. Übrigens meinten die Dozenten von der Schule, wo ich zu Rogers war, dass sie eher unterschiedliche Schulen und Dozenten empfehlen, damit man verschiedene Eindrücke und Sichtweisen mitbekommt.
Danke, liebe Monika!

Viele Grüße
Susanne
Gern... und bei weiteren Fragen zu dem Thema melde Dich ruhig nochmal
Ich schubs den Thread hier mal nach oben...

Wisst Ihr zwischenzeitlich schon, in welche Richtung Ihr gehen möchtet? Bei mir hat sich nichts geändert - ich werde tatsächlich bald eine Fortbildung Richtung Verhaltenstherapie beginnen und freu mich schon darauf. Gibt es noch mehr, die in diese Richtung gehen möchten - oder welche Richtung werdet Ihr einschlagen? Ist ja nicht so einfach als HPP(A) gute Fortbildungen zu finden, die sich nicht nur auf 1-2 Wochenend-Seminare stützen.
Ich möchte auch eine Ausbildung in Verhaltenstherapie machen. Schade, dass es hier an der Schule nicht angeboten wird - das wäre ideal (vielleicht mit 1-2 Präsenzwochenenden in Kenzingen?)

Weiterhin interessieren mich noch Ausbildungen in Paartherapie und Psychoonkologie.

Närrische Grüße
Angelika
Wobei ich denke, dass gerade bei VT Präsenzwochenenden sehr wichtig sind. Ich bin auch schon sehr gespannt darauf. Wird eine Fortbildung von 1 Jahr sein mit 1 x im Monat Präsenz und dazwischen Erarbeiten des Vorgehens bei den einzelnen Störbildern.
Überhaupt keine Therapiemethode kann gut unterrichtet werden ohne Präsenz!
Man kann vielleicht kleine Module online machen oder so.. aber eine richtige Ausbildung, die auch entsprechend lange dauert - das geht nur mit Präsenz. Man muss das ja TUN, sonst versteht man alles nur theoretisch.
Ich finde die Ausbildung in IKVT (Integrativ kognitiver Verhaltenstherapie) von Franziska Luschas sehr interessant. Die geht 10 Wochen und scheint sich auch speziell vier Wochen mit Traumata zu beschäftigen.
http://www.heilpraktikererfolg.de/
Hat eigentlich jemand hier die / eine Fortbildung in Gesprächstherapie bzw klienten-/ personenzentrierter Therapie/ Beratung gemacht oder ist gerade dabei? Ich meine nicht die beiden Wochenenden, die es hier oder an anderen Schulen gibt sondern die 'grosse' Ausbildung?

Und falls ja - über die GwG oder eine andere Schule? Wenn man auf ein Zertifikat und Anerkennung Wert legt, kommt wahrscheinlich nur die Ausbildung über die von der Gesellschaft für personenzentrierte Psychotherapie und Beratung in Frage...? Würde mich sehr interessieren und falls jemand die Fortbilding macht wäre es schön, einen kleinen Erfahrungsbericht zu bekommen... gerne auch als separates Thema.
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