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Warum wurde ich Lerncoach....
#1
Hallo, 

heute möchte ich euch mal erzählen, warum ich Lerncoach geworden bin. 

Vor 18 Jahren - als ich den Beruf der Logopädin begann, gehörte die Behandlung der Lese- Rechtschreibschwäche in den Heilmittelkatalog für Logopäden (d.h. man durfte dieses Störungsbild auf Rezept behandeln). 

Aus diesem Grund habe ich mich zur Legasthenie - und Dyskalkulietrainerin ausbilden lassen. Der Lerntherapeut kam dazu und immer wieder spezifische Fortbildungen. Ergänzt habe ich meine Arbeit durch Methoden wie NLP, Brain - Gym, Mentale Aktivierung usw. Ich wollte die Kinder und Jugendliche bestmöglich betreuen. Denn für die ganze Familien bedeuten Lernschwierigkeiten oft eine große Hürde. 

Leider wurde die Legasthenie  aus dem Heilmittelkatalog für Logopäden genommen. 

Und viele Eltern verzweifelten....

* wohin mit den Kindern?
* wo bekomme ich als Eltern Hilfe?
* Wie kann ich meinem Kind weiterhelfen? - Denn Nachhilfe hilft oftmals nicht
* wer geht auf zusätzliche Symptome ein wie z.B. Mein Kind möchte nicht mehr in die Schule, es hat Angst vor den Arbeiten, es hat Bauchweh oder Kopfschmerzen wenn es in die Schule möchte....

Das war der Grund, warum ich bis heute Kinder, Jugendliche und natürlich auch die Familien mit Lernschwierigkeiten begleite.


Was beinhaltet meine Arbeit als Lerncoach???

* ich diagnostiziere Lernschwierigkeiten
* Ich berate die Kinder, Jugendlichen und Eltern
* Ich erarbeite die Lerninhalte - anders als es eine "normale" Nachhilfe macht
und 
seit ich Heilpraktikerin bin, habe ich noch viel mehr Möglichkeiten.. Alle Therapiemethoden, die ich gelernt habe, kann ich in meine ganzheitliche Arbeit einfließen lassen.

Aber nicht nur für die Kinder/ Jugendliche und Eltern bringt dies Vorteile. Auch für mich bringt dies ganz viele Vorteile. 

* Den Familien zu helfen macht sehr viel Freude
* man sieht den Erfolg
* ich kann das was ich gelernt habe - also unterschiedliche Therapiemethoden bei den Kindern anwenden
* ich kann das, was ich hinsichtlich Beratung gelernt habe auch bei den Kindern und Eltern anwenden.. Somit erschließt sich ein viel größerer Patientenkreis. Denn ich behandel und berate die Kinder und auch die Eltern.
* ich habe regelmäßige Termine über Wochen und Monate - somit ist es auch ein wichtiger wirtschaftlicher Aspekt. 

Und die Eltern, Kinder und Jugendliche sind froh, dass man ihre Probleme ernst nimmt, die individuell (also auch in Einzeltherapie) behandelt, einen individuellen Therapie- bzw. Coachingplan erstellt, ganzheitliche Hilfe anbietet und endlich einen Weg aus der Problematik zeigt.

Ggf. habt ihr ja auch Lust einen neuen, ergänzenden Weg zum HP, HPP, psychologischen Berater einzuschlagen....

GLG Andrea
LG Andrea

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#2
Heutzutage haben so viele Kids Schulschwierigkeiten und die Eltern stehen oft ratlos da, genau da möchte auch ich ansetzen.

Ich bin sehr gespannt und freu mich auf die Webinare mit Dir und Daniela!

LG

Birgit
Menschen stolpern nicht über Berge, 
sondern über Maulwurfshügel!

                                                                        ( Konfuzius)
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#3
Das klingt wirklich sehr interessant und betrifft so viele Kinder....vermutlich mehr als man denkt.

Ich freu mich schon wirklich sehr auf die Webinare...
LG Micha Angel
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#4
Es ist so eine dankbare Arbeit.. Und man kann so viel bewirken.. Leider sind Kinder mit individuellem LernverhaltenWink oft verloren.. denn da greift oft nicht die Schule und auch keine Nachhilfe.

Nicht weil die Lehrer und Nachhilfelehrer nicht möchten, sondern weil das ganzheitliche Wissen fehlt oder die Zeit zur Umsetzung (große Klassen, unterschiedlicher Hintergrund der Kinder usw).
LG Andrea

Antworten
#5
Ich kann als Tochter, Nichte und Freundin von Lehrern nur bestätigen, dass es da einen riesigen und immer größer werdenden Bedarf gibt. Die Kinder bekommen so einen Druck von den Eltern, z.B. unbedingt aufs Gymnasium zu müssen. Das alleine reicht wahrscheinlich schon für Lernblockaden und psychosomatische Erkrankungen aus. Wenn dann noch zusätzliche Probleme wie Legasthenie auftauchen, sieht das alles noch drastischer aus.

Deswegen finde ich es wirklich toll, dass es ganzheitlich arbeitende Lerncoaches wie dich Andrea gibt, die bei der Ursache ansetzen und nicht mit Nachhilfe die Kinder vielleicht noch zusätzlich unter Druck setzen.
Für alle, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten, ist diese Ausbildung bei dir und Daniela daher bestimmt eine tolle und lohnenswerte Ergänzung.
It's gonna be okay in the end. 
If it's not okay, it's not the end.
Heart   
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#6
Hallo Andrea und alle anderen,

ich nehme leider (noch) nicht teil. Aber ich finde es sehr interessant, da mein Sohn die Diagnosen ADHS und eine soziale und emotionale Störung hat. Somit ist er gedanklich ständig abgelenkt, kann sich nicht konzentrieren ist zappelich usw. Momentan wird er noch tagesklinisch betreut, aber bald kommt die Betreuung der Hausaufgaben wieder auf mich zu und es wird wieder ein Kampf werden. Da kommt man oft an seine Grenzen, sowohl Kinder als auch Eltern und da ist jeder Tipp echt goldwert! Danke für das tolle Angebot!
LG Manuela
Antworten
#7
Liebe Andrea,

vielen Dank für diese tolle Beschreibung  top ich liebäugel auch schon sehr lange mit der Ausbildung zum Lern-/Kinder- und Jugendcoach - aber noch ist das nicht dran  Big Grin aber Du hast das wunderbar dargestellt - und ich denke, in der heutigen Zeit eine großartige Unterstützung für Kinder und Eltern  Angel
Liebe Grüße aus dem Norden
Nicole blume
Antworten
#8
DANKE, liebe Andrea, dass du so aus deinem persönlichen Leben berichtet hast, wie du auf den Weg zum Lerncoach gekommen bist.
Ich denke auch, dass hier ein riesiger Bedarf ist und die betroffenen Kinder und Eltern wirklich Hilfe benötigen. Da reicht es nicht, einfach nur "Nachhilfe" im Lernstoff zu geben, sondern es braucht eine umfassende Unterstützung von Kindern UND Eltern!!
GLG Isolde
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