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Fehlgeburt 4. SSW
#1
Hallo liebe Silke und Mitlerserinnen,

meine KIWU-Patientin hatte eine Fehlgeburt.
Dies ist ihre 2. Fehlgeburt in der gleichen SSW.
Zusammen mit Ihrem Mann hat sie für die erste Fehlgeburt ein Abschiedsritual durchgeführt.

Die erste Schwangerschaft ist auf künstlichem Weg erfolgt,
da sich keine Schwangerschaft einstellen wollte.

Die Patientin ist Jahrgang 1986 und von Beruf Lehrerin.

Sie war nun seit 06.2018 in Behandlung und im dritten Zyklus hatte sich eine SS ergeben.
Aufnahme Diagnose Hashimoto unter L-Thyroxin 100 tgl.

Nach weiterer Diagnostik:
KPU 5,09 mg/g Krea 5-6 Graubereich
Cortisol: endokriner Streßzustand
Cortisol am Morgen: 20,1 ng/ml - Norm 6,0 - 14,6 ng/ml
Cortisol am Vormittag: 3,2 ng/ml - Norm 5,0 - 11,0 ng/ml
weibliche Hormone:
   
   
   

Therapiekonzept zu Beginn:
Ceres Alchemilla Urtinktur    2 x täglich 6  Tropfen
Phytocortal N                         morgens & mittags 25 Tropfen
Ovaria comp. WALA                      morgens & abends 10 Glob.
RhodioLoges                                 morgens 2 Tabletten                                                                                                         
Pro Kryptobalance                  morgens & abends 1 Kapsel                                                                                            
Pro EM San                                abends: täglich 1 x 30 ml pur oder mit stillem Wasser

Teemischung: Nestreinigungstee für 6 Wochen
2 EL mit 200 ml kochendem Wasser überbrühen, 810 min ziehen lassen, tgl. 3 Tassen

Veranlassung weitergehender Diagnostik im Blut für SD und Mikronährstoffe:
   
   

Daraufhin Anpassung des Therapikonzeptes:

Ergänzung um:
Cefasel 50 1x tgl.
Moferrin 21 1 x tgl.


Und Beginn der Zyklusbalancierung:

Delima Kapseln 
Ovaria comp. WALA Globuli
Folliculinum C7 Globuli
Phytocortal N Tropfen
Phytocortal N Tropfen
Phytocortal L  
Avena Sativa Urtinktur         

Dazu ergänzend für zuhaus:
Teemischung: Zyklustee von FEMNA Baby come - abwechselnd nach Zyklusphase


Die Patientin möchte nun zusammen mit mir auf Ursachenforschung gehen.
Nachfolgend meine Überlegungen dazu:


Gelbkörperschwäche - gem. Speichelbefund aus 06.2018 eher unwahrscheinlich - während der ersten 4 Wochen Progesteron D4 & Alchemilla
Blutgerinnungsstlörungen - lässt die Patientin schulmedizinishc abklären, da dies bisher noch nicht gemacht worden ist.
Chromosomendefekte ???
Rhesus-Inkompatibilität  gem. Literatur erst in späteren SSW??
Erbkrankheiten ???
Belastung mit hormonaktven Umweltchemikalien ??
Trauma - habe ich im Termin angesprochen und hier gibt es einige Mutter-Tochter-Themen, die sich schon gezeigt haben. Die Patientin will sich hiermit auseinander setzen.
Immunsystem / Hashimoto - ich denke, dass hier das Immunsystem ein großes Thema ist
Infektionen: Als Kind Windpocken und Masern, keine Herpes, kein EBV - gem. kinesiologischer Testung Windpocken möglicherweise ein Thema
Mitochondrien: Rückkopllung zum Immunsystem??

Ich habe das Therapiekonzept nun auf die aktuelle Situation hin angepasst und auch einen erneuten Termin zur Labordiagnostik vereinbart:
Thema Mitochondrien & Q10

Therapiekonzept - Stabilisierung mental und weiter Darm und Mikronährstoffen

Pro Kryptobalance
Diaphyt
Magnesium Siebensalz
Vitamin D3 Öl Forte
Cefasel 50 
Rhodiolan
Pro EM San  1.000ml
Ceres Geranium roberantium Urtinktur Tropfen
Aurum Apis regina comp von Wala Globuli
Mikroimmuntherapie Varizella Zoster

Für zuhause:
Reinigende-Teemischung für die Frau - Marktapotheke Greiff
Ingwer-Nieren-Wickel

Da dies mein erster Fall mit Fehlgeburt ist, freue ich mich über Mithilfe, an was ich noch denken kann
oder in welche Richtung ich noch Diagnostik machen sollte.


Herzliche Grüße


Verena



PS: SD-Werte poste ich im nächsten Beitrag, da es hier nicht mehr ging ;-)
Antworten
#2
SD-Werte Juni
   
Anpassung L-Thyroxin auf 75
Patientin veranlasst einen termin beim Endokrinologen .... Wartezeit

Ich habe nun Anfang September nach dem positiven SS-Test erneut die SD-Werte getestet,
und die AK sind angestiegen.

   

Sobald sich die seelische Sitaution etwas normalisiert hat,
werde ich eine spagyrische Mischung für die SD ergänzen.

Was sollte ich noch machen, um das Immunsystem zu therapieren?


herzliche Grüße

Verena
Antworten
#3
Hat Sie Rosenwurz auch in der Früh-SS genommen?
Es gibt ja in SS wenig Studienmaterial - es kann aber manchmal wohl auch immunologisch Zytokine verändern.

Ist eine immunologische Untersuchung schon mal gemacht worden?


Zitat:In addition, the Th1 cytokines (IL-12, IL-2 and IFN-γ) were significantly increased (P<0.05) in the CLP group, and treatment with Rhodiola rosea led to further increases. 

http://www.ingentaconnect.com/content/sp...2/art00008
Heart-liche Grüße

Silke Uhlendahl


Meine Forenbeiträge sind keine Therapieempfehlungen und  ersetzen nicht den Besuch bei einem Arzt oder Heilpraktiker.
Antworten
#4
Hallo liebe Silke,

besten Dank für Deine Info.

Rosenwurz hat sie sofort nach dem positiven SS-Test abgesetzt.

Bisher ist noch keine immunologische Untersuchung gemacht worden.
Schulmedizinisch wird doch glaube ich auch erst nach der 3. Fehlgeburt intensiver gesucht, oder?
Ich habe mit der Patientin alle Punkte, die ich in meinem ersten Beitrag genannt habe durchgesprochen.
Die, die am ehesten in Frage kommen, arbeiten wir der Reihe nach ab.

Was genau untersucht man da immunologisch und kann ich das selbst veranlassen?

herzliche Grüße
Verena
Antworten
#5
Ich habe auch das Spermiogramm des Partners aus 02.2018 aus der KIWU-Klinik vorliegen.
Beim Keimnachweis waren die Mykoplasmen positiv.
Kann es da noch einen Zusammenhang geben?


herzliche Grüße
Verena
Antworten
#6
Ich könnte mir einen Zusammenhang vorstellen, wenn sie sich auch mit Mykoplasmen infiziert hat?!
Liebe Grüße
Katrin
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#7
Hallo Karin,

danke für Deinen Beitrag.

Ja, das spreche ich an und werde es dann auch abklären lassen.


herzliche Grüße
Verena
Antworten
#8
Zitat:Bisher ist noch keine immunologische Untersuchung gemacht worden.
Schulmedizinisch wird doch glaube ich auch erst nach der 3. Fehlgeburt intensiver gesucht, oder?
Ich habe mit der Patientin alle Punkte, die ich in meinem ersten Beitrag genannt habe durchgesprochen.
Die, die am ehesten in Frage kommen, arbeiten wir der Reihe nach ab.

Was genau untersucht man da immunologisch und kann ich das selbst veranlassen?

Ja normalerweise nach der 3. Fehlgeburt.
Es werden auch einige genetische Testet gemacht, das sollte über den Arzt laufen.
Ein Mikroimmunstatus kann noch eine Idee sein und natürlich auch die Mycoplasmen noch mal ansehen lassen.
Ich bin gespannt was du nach meinem Urlaub berichten wirst - gute Zeit und bis Mitte Oktober!
Heart-liche Grüße

Silke Uhlendahl


Meine Forenbeiträge sind keine Therapieempfehlungen und  ersetzen nicht den Besuch bei einem Arzt oder Heilpraktiker.
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#9
Hallo,
wie ging es denn hier weiter ?

Ich bin jetzt über die Überschrift gestolpert ...... Der Therapieplan ist bestimmt gut .

ABER ich hab tatsächlich ein "Problem" damit von Fehlgeburt in der 4 SSW zu sprechen ! Magst Du mal berichten, wie die Fehlgeburt war. Blutungen ? KIWU Pat. neigen ja dazu extrem früh einen SS-Test zu machen. Wenn sie in der 4 SSW war, dann hat sie schon vor dem Tag der zu erwarteten Periode getestet ???

Ganz spontan wäre mein Gedanke, da nicht zuviel Pathologie reinzuinterpretieren !
Herzliche Grüße  Sabine 
Heart


Was wirklich wichtig ist für mein Leben, wird in mein Leben kommen  
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#10
Hallo Sabine,

ja sie hatte eine ziemlich starke Blutung. Wie Du schon angenommen hast, hatte sie auch schon sehr früh einen SS-Test gemacht ;-)
Aufgrund des ersten Abort der ungefähr zu dem gleichen Zeitraum war, war ihr sofort klar, was passiert war.

Sie war beim Gyn, der sie leider nicht direkt zum Endokrinologen geschickt hat, so dass sie jetzt eine lange Wartezeit hat.
Sie hat Hashimoto und auch eine KPU.
Bei unserem ersten Termin nach dem Abort war erst mal Trost spenden erforderlich.
Wir haben einige Themen angerissen, wie seelische Blockaden und auch mögliche Traumatisierungen aus der Vergangenheit.
Ich habe auch das Spermiogramm des Partners aus 02.2018 aus der KIWU-Klinik vorliegen.
Beim Keimnachweis waren die Mykoplasmen positiv.

Die Patientin wollte nun zusammen mit mir auf Ursachenforschung gehen.

Ich habe Ihr geraten den Gyn aufzusuchen um einige Themen abzu klären:
Blutgerinnungsstlörungen - ist positiv getestet worden - leider vorher bei KIWU-Klinik nicht erfolgt auch nicht beim GYN obwohl die Patientin dieses Thema angeschnitten hatte
Chromosomendefekte - Laborauswertung läuft noch

Die Patientin hatte sich entschieden die vorher abgesagt Klassenfahrt, die sie als Lehrerin begleiten sollte, nun doch zu machen, um auf andere Gedanken zu kommen.
Das hat sichtlich gut getan und nach dem die Blutgerinnungsstörung als wahrscheinliche Ursache für sie gefunden war,
konnte Sie für sich nun auch einen klaren Schlussstrich ziehen.

Sie hat nun vom Gyn Heparin rezeptiert bekommen und beginnt ab Zyklusmitte damit.
Der Zyklus hat sich wieder eingestellt und ist noch regelmäßiger als vorher :-)
Die Patientin hat sich nun drauf eingestellt, dass das Thema KIWU bei ihr etwas schwieriger werden wird,
und hat dies für sich akzeptiert.

In der Zwischenzeit hatte ich noch Q10, ANA, Homocysteien & Glutathion-S-Transferase gestestet.
   

Für 12.2019 ist die Kontrolle des Cortisoltagesprofil geplant, der in 06.2018 einen endokrinen Stresszustand zeigte,
als auch Stuhlaborkontrolle (verminderte Enterokokken+Lactobazillen bei intakter Schleimhaut und normalen SIgA)
01.2019 ist die Kontrolle der Mikronährstoffe geplant als auch SD-AK - Die TPO war in 09.2018 angestiegen ggü. 06.2018 - ich vermute hier die SS als Grund.

Aktuell kommt die Patientin ca. alle 2 Wochen zur TFM - Zyklusbegleitend.

Nachfolgend das aktuelle Therapiekonzept seit Mitte 10.2018:

.pdf   TK 10.2018.pdf (Größe: 512,52 KB / Downloads: 10)

Sobald es hier weiter geht, berichte ich.


herzliche Grüße
Verena
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