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Erster Schritt
#1
Brick 
Hallo.

Stellt euch bitte folgendes Problem vor. Ihr kennt jemanden, der die typischen Anzeichen einer Schizophrenie (F 20.0) zeigt. U.a. formale Denkstörungen, Ich-Störung, ein ausgeprägtes Wahn-System.

Es ist ein persönlicher Bekannter, es ist ein Mensch, dem Ihr gerne helfen würdet. Wie steigt Ihr ein? [Ich muß ergänzen: Mir geht es um generelle Hilfe, eher durch dritte als durch mich selbst]

Hintergrund, und daher die Frage: Ein wichtiges Merkmal ist ja gerade die mangelnde Krankheitseinsicht. Gibt es eine Art "Goldstandard", wie man Zugang bekommt?
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#2
Rainbow 
Moin.

Keiner? Ist das nicht das Psycho-Therapie-Forum?
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#3
Liebe ( r ) Psiko ?,(eigentlich antworte ich auch ungern, wenn man nicht weiss, mit wem man es zu tun hat)


doch Du bist schon richtig, aber ich denke momentan zwischen Weihnachten und Neujahr sind nicht ganz so viele im Forum, aber vielleicht hilft Dir dieser Link

http://www.swp.de/heidenheim/lokales/hei...72466.html
Liebe Grüße Eva
Rolleyes Der Weg zum Ziel ist niemals gerade Shy

Patentante von UlrikeJ und ulrikehuma
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#4
(30.12.2017, 16:04)eva-e schrieb: Liebe ( r ) Psiko ?,(eigentlich antworte ich auch ungern, wenn man nicht weiss, mit wem man es zu tun hat)


doch Du bist schon richtig, aber ich denke momentan zwischen Weihnachten und Neujahr sind nicht ganz so viele im Forum, aber vielleicht hilft Dir dieser Link

http://www.swp.de/heidenheim/lokales/hei...72466.html
Liebe Eva,

danke für deinen Beitrag und ein "gesundes Neues" in die Runde!

Hm, ich hatte die Frage deshalb sehr allgemein gehalten, und es kann euch ja auch in eurer Praxis oder in der privaten Umgebung passieren: Da kommt jemand, der hat Beschwerden, und mal angenommen, er erklärt sie so, dass sein Nachbar die Fernsehantenne umdreht und ihn so bestrahlt. (kürzlich in einem ARD-Film)

Wie reagiert Ihr? Die PB und auch die HP müßten m.E. zumindest eine Vermutung des Krankheitsbildes haben und auch die Vermutung, dass sie da persönlich wenig Handhabe haben. Was sagt man so jemandem?

Wenn der Dr. Zinkler sagt,
Zitat:Wenn momentan die Familie eines psychisch Kranken Hilfe braucht, gibt es für sie keine Möglichkeit, diese zu bekommen, wenn der Patient selbst nicht einverstanden ist.

dann ist das wahrscheinlich richtig. Aber als Betroffener steh ich genau da, wo ich vorher auch war.

Also die Antwort gern als Hypothese: Würde ich ein solches Problem erkennen, würde ich .... usw.

Danke!
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#5
Hallo zusammen,

Danke Eva für den Artikel und deine Antwort!

Ich schließe mich an insofern, als ich die Frage zwar hier sah, aber sehr zurückhaltend darauf reagiere.

Deshalb möchte ich auch nur einen Teil beantworten: wenn mir im Erstgespräch derlei Symptome auffallen würden - also ich beziehe mich auf den beruflichen Kontext - würde ich alles mir mögliche tun, um den Betroffenen zu einer Untersuchung beim Psychiater zu bewegen.

Im engen privaten Umfeld würde ich mit den Familienangehörigen sprechen und einige vorsichtige Fragen stellen. Wäre ich auch danach noch der Meinung, dass Symptome vorliegen, die in ärztliche Behandlung gehören, würde ich das taktvoll ansprechen.

Ansonsten bin ich privat nicht mit dem Auftrag versehen, Menschen zu behandeln, zu analysieren oder zu therapieren.

Wenn ich den Hintergrund deiner Frage besser verstehe, äußere ich mich gerne per pn noch dazu.

Viele Grüße

Regina
*************************************
NICHTS verändert sich...
bis man sich selbst verändert.
Und plötzlich verändert sich ALLES!
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#6
(03.01.2018, 12:34)Regina Herzog-Visscher schrieb: Im engen privaten Umfeld würde ich mit den Familienangehörigen sprechen und einige vorsichtige Fragen stellen. Wäre ich auch danach noch der Meinung, dass Symptome vorliegen, die in ärztliche Behandlung gehören, würde ich das taktvoll ansprechen.

Ansonsten bin ich privat nicht mit dem Auftrag versehen, Menschen zu behandeln, zu analysieren oder zu therapieren.

Wenn ich den Hintergrund deiner Frage besser verstehe, äußere ich mich gerne per pn noch dazu.

Hallo Regina and all,

ich nochmal. Eigentlich ist der Rahmen gegeben. Es geht um einen Fall in meinem Umfeld. Ich reagiere auf die wahnhaften Geschichten, indem ich zuhöre und gelegentlich andeute, dass aus meiner Sicht die Dinge anders liegen, als derjenige sie empfindet. Wir flachsen auch mal darüber in entsprechenden Situationen, (wenn z.B. die Verfolger am Nebentisch sitzen),  und ich lasse ein wenig durchblicken, dass ich die eher für ungefährlich halte, indem ich z.B. leicht ironisiere. 

Aber den Knackpunkt hab ich oben fett markiert. Wie mach ich das, das "taktvolle ansprechen"? Insbesondere, weil ich ja dabei die Vertrauensposition, die ich mitterweile habe, nicht riskieren will.
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#7
Guten Morgen Psiko,

Vielleicht wäre der erste Schritt für dich selbst, mit einem Arzt deines Vertrauens ganz konkret über deine Beobachtungen und Sorgen zu sprechen. Dieser Arzt kann dich sehen und dir die richtigen Fragen stellen und dir zum richtigen Vorgehen raten. Mir ist das Ganze an dieser Stelle einfach zu anonym, ich bitte dich da um Verständnis. 

Ich wünsche dir alles Gute und hoffe, dass du einen Weg findest.

Viele Grüße

Regina
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#8
(28.12.2017, 16:30)Psiko schrieb: Hallo.

Stellt euch bitte folgendes Problem vor. Ihr kennt jemanden, der die typischen Anzeichen einer Schizophrenie (F 20.0) zeigt. U.a. formale Denkstörungen, Ich-Störung, ein ausgeprägtes Wahn-System.

Es ist ein persönlicher Bekannter, es ist ein Mensch, dem Ihr gerne helfen würdet. Wie steigt Ihr ein? [Ich muß ergänzen: Mir geht es um generelle Hilfe, eher durch dritte als durch mich selbst]

Hintergrund, und daher die Frage: Ein wichtiges Merkmal ist ja gerade die mangelnde Krankheitseinsicht. Gibt es eine Art "Goldstandard", wie man Zugang bekommt?

Hallo Psiko,

ich habe gerade erst den Thread entdeckt und mag eben meine Gedanken und mein Vorgehen in so einem Fall notieren, vllt. hilft Dir ja unter Umständen weiter:

Ich würde erstmal mit dem Betroffenen sprechen und ihm sagen was mir auffällt und ihm erklären (im Sinne von Psychoedukation), dass es wichtig ist, dass er sich in ärztliche Behandlung begibt.
Wenn das keinen Erfolg hätte und er nicht zum Arzt geht, würde ich es offen, klar und deutlich mit dem Partner des Betroffenen besprechen (vllt. kann dieser nochmal anders einwirken) oder ihm dazu raten eine Betreuung anzuregen.
Wenn es niemanden gibt, der das im nahen Umfeld tun kann oder möchte, dann würde ich eine Betreuung anregen (für die gesundheitlichen Belange).

Wahn-Symptomatik kann für den Betroffenen oder das Umfeld gefährlich werden, natürlich abhängig vom Wahn des Betroffenen.

Liebe Grüße,
Anna
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