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Diagnosekriterien nach ICD 10
#1
Hallo an alle Lernenden,
ich bin mir unsicher bezüglich den WICHTIGEN Diagnosekriterien der verschiedenen Störungen. Was genau muss ich aus dem ICD 10 lernen? Ich bin z. B. gerade bei der Alkoholabhängigkeit und im ICD 10 sind alle Untergruppen genau aufgelistet.
Sorry wenn ich mich wiederhole - aber wo finde ich wirklich das, was ich auswendig lernen muss?
Vielen Dank für Eure Hilfe
Antworten
#2
Heart 
Hallo Heike,

zunächst erstmal eine Anmerkung... es heißt DIE ICD10, der Artikel ist weiblich!

Und auf Deine Frage, was Du auswendig lernen mußt gibt es eigentlich nur eine Antwort:
Die komplette ICD 10, + Psychopathologischer Befund, Epidemiologische Daten, Medikamentenkunde mit Nebenwirkungen etc, Grundwissen zu Therapiemethoden, Notfälle und Akutmaßnahmen und die ganzen Gesetze.

Mut zur Lücke ist nicht wirklich angebracht, da Dir niemand vorher sagen kann, welches Thema genau sich der Prüfer bei Deiner Prüfung aussucht.
Ja, meistens werden z.B. bei dem Thema psychotrope Substanzen Fallgeschichten zu Alkohol oder Cannabis verwendet. Heißt aber nicht, daß es bei Deiner Prüfung nicht eine zu Opioiden geben kann z.B.
D.h. niemand wird Dir sagen, was genau Du "weglassen" kannst.
Wenn Du etwas weglassen willst, dann kannst nur Du allein das entscheiden und damit auch allein das Risiko tragen, daß genau dieses weggelassene Wissen u.U. in Deiner Prüfung vorkommt und Du deswegen eventuell nicht bestehst.

Ich konnte zur Prüfung fast die ganze ICD10 auswendig... und hab das auch echt gebraucht, da unglaublich viel hin und her gefragt wurde und unglaublich viele Themen in den 45 Minuten angesprochen wurden. Und ja... ich hatte Glück, daß meine (bewußt gelassenen) Lücken nicht dran kamen.

Viel Spaß beim Auswendiglernen.
Heart lichst,
Anja Flörke
Antworten
#3
Hallo Anya, danke für Deine Einschätzung.
Da haben wir uns wohl etwas missverstanden, denn es ist überhaupt nicht meine Absicht "etwas wegzulassen" und mit Mut zur Lücke an die Sache ranzugehen. Im Gegenteil: ich möchte mich sehr gründlich vorbereiten - dennoch ist mir nicht ganz klar, was du mit  "Ich konnte zur Prüfung fast die ganze ICD10 auswendig" meinst, denn ich glaube nicht, dass es Sinn macht die gut 400 Seiten der ICD 10 mit all ihren Ziffern und Unterkategorien und deren Unterordnungen "auswendig" zu lernen. Dafür gibt es ja das Nachschlagewerk. Und nochmal: ich möchte nix "weglassen"
Antworten
#4
Hallo Heike,

doch, genauso war es gemeint. Sie prüfen, ob Du (ohne nachzuschlagen) die Diagnosen stellen kannst, Notfälle erkennst und juristisch korrekt handelst.
Dafür ist es nötig, die ICD10 im wahrsten Sinne des Wortes auswendig zu können.
Und ja, ich konnte Dir im Schlaf aufsagen, welche Diagnosekriterien für welche Störung vorhanden sein müssen, in welcher Anzahl und mit welchem Zeitkriterium.
Und genau das Wissen habe ich gebraucht.

Heart lichst
Anja Flörke (Anja mit J bitte)
Antworten
#5
Ich habe mich entschieden, das nicht weiter zu kommentieren.
Antworten
#6
Heike

Naja, wenigstens ein "Danke für die Mühe und Zeit mir zu antworten" wäre schon höflich gewesen.
Auch wenn es nicht die Antwort ist, die Du Dir erhofft hast.

Ich drück Dir trotzdem die Däumchen, daß Du die Prüfung trotz der Einstellung "kann ich ja nachschlagen" schaffst,
und vielleicht auch gleich beim ersten oder zweiten Mal.

Alles Gute Dir,
Anja Flörke
Antworten
#7
Hallo Heike,

da möchte ich mich auch mal zu Wort melden.

Ich muss Anja Recht geben. Ich habe auch die komplette ICD10 für die Prüfung auswendig gelernt. Ok, nicht ganz: das Vorwort und die Dankesagung habe ich ausgelassen. Blush
Für die Prüfung ist es wichtig die kompletten Diagnosen der ICD10 zu kennen und diagnostizieren zu können und dafür muss man das alles auswendig können, da man ja in der Prüfung nicht die ICD10 zur Hand nehmen darf um nachzuschlagen.

Mich würde interessieren, welche Antwort für Dich, Heike, denn gut gewesen wäre?

Freundliche Grüße,
Anna
Antworten
#8
Hallo Anna,
vielleicht macht es einen Unterschied mit welcher Ausgabe der ICD 10 man lernt. Ich habe die rote von Horst Dilling/ Harald J. Freyberger in der 8. überarbeiteten Auflage.
Ich habe jetzt gesehen, dass es auch z.B. bei Elsevier von Sybille Disse eine ICD 10 kompakt gibt und das ist ja wohl ein Riesen Unterschied zu der roten Original Ausgabe.
Darf ich fragen, welche Ausgabe du zum auswendig lernen hattest?
Freundlichen Gruß
Antworten
#9
Ich habe auch alles benötigt, was Anja schon aufgeführt hat. Und meine Prüfung war nicht ohne. Bei Gesetzestexten bin ich sogar nach genauen Paragraphen gefragt worden und in welchem Gesetzesbuch es steht.

Ich habe erst mit der blauen ICD 10 gelernt, mich aber später geärgert, dass ich nicht direkt die rote ICD 10 genommen hatte. Diese ist nämlich wesentlich sprechender und ausführlicher und ich war froh, dass ich sie mir noch zugelegt habe. Zumindest nach meinem Empfinden. Natürlich habe ich sie nicht Wort für Wort auswendig gelernt, es sind ja auch noch andere Dinge zu lernen - aber ich habe mir für wirklich jedes Krankheitsbild eine Übersicht gemacht und konnte die relevanten Diagnosekriterien "runterbeten". Und sagen, mit welcher Therapiemethode man behandeln könnte. 

Es ist tatsächlich so, wie Anna und Anja geschrieben haben - es kann theoretisch alles vorkommen. Wo ich "Mut zur Lücke" hatte waren Kinder und Jugendliche - ich habe aber auch eingangs gesagt, dass ich damit nicht arbeiten möchte. Das musste ich allerdings auch begründen - aber da ich der Meinung bin, dass man hier eine gesonderte Fortbildung machen sollte, war das kein Problem. In manchen Gesundheitsämtern ist das aber auch mehr als relevant, insbesondere aufgrund der Diskussionen zu ADHS. Du braucht nur einen Wechsel im Prüfungsteam haben - und schwups können sich alle Themen bei dem für Dich zuständigen Gesundheitsamt ändern. Nicht schön, aber so ist es.
LG
Monika
Antworten
#10
Hallo Heike

Ich gestehe, dass ich nicht im wörtlichen Sinne mit "auswendig Gelerntem" in die Prüfung gegangen bin. Ich bin ein anderer Lerntyp und der Stress etwas vergessen zu können, war mir zu groß.

So habe ich mir zu allem eigene Definitionen erstellt ... Natürlich angelehnt an die ICD 10... und habe die betreffende Störung danach verinnerlicht. Auch habe ich mit Fallbeispielen geübt ( hier mache ich mal Schleichwerbung für den DD Kurs, den ich genau nach dem Schema gestaltet habe, wie ich selbst gelernt habe). Also ich brauchte Bilder und Geschichten hinter den Worten. Danach war es für mich relativ leicht. Meinen Prüfungsfall hätte ich sonst nicht so souverän lösen können. Die Ärztin versuchte zwar, mich ein wenig zu verunsichern, aber ich war mir recht sicher in allem. Dass ich so locker in eigenen Worten reden konnte hat mir geholfen, einen kompetenten Eindruck zu hinterlassen Smile

Mein definitiver Lerntipp: Definitionen üben! Worte, die zu dir passen. Das macht sicher und souverän.

Und: Laut üben und sprechen!

Das Kapitel F1 wirkt nur auf den ersten Blick so durcheinander. Es ist an sich logisch aufgebaut ... Die klinischen Zustandsbilder, die dann nach Substanz unterteilt werden. Schau, es ist schon wichtig, im Fall und noch viel wichtiger in der Realität nachher erkennen und erklären zu können, wo der Betreffende gerade mit der Substanz steht, die er einnimmt.

Mir war es wichtig, das Gesamtbild einer Droge zu erkennen... Die Worte kommen dann von allein.

Ich weiß nicht, ob dir dieser Tipp was bringt. Ich denke halt, jeder sollte seine Struktur erkennen und danach lernen ...

Allerdings ... Gesetzestexte geht fast nur auswendig. Ich konnte nur zitieren. So wie Monika es erfahren hat, war es bei mir nicht, die ganz genauen Paragraphen hätte ich nicht hinbekommen. Aber sie waren da ganz gnädig Smile

Wünsche dir viel Lernerfolg!

Viele Grüße

Regina

Noch ein kleiner Nachtrag... Die ICD10 ist für mich in erster Linie nicht ein Nachschlagewerk, sondern die Grundlage für alle Diagnosen, die ich bei meiner Arbeit stellen muss. Ich guck zwar die genauen Ziffern nach, wenn ich eine Rechnung schreibe, aber der Inhalt ist in meinem Kopf in Bildern hinterlegt Smile alles Gute Heart
*************************************
NICHTS verändert sich...
bis man sich selbst verändert.
Und plötzlich verändert sich ALLES!
Antworten
#11
(22.08.2016, 13:10)Heike04 schrieb: Hallo Anna,
vielleicht macht es einen Unterschied mit welcher Ausgabe der ICD 10 man lernt. Ich habe die rote von Horst Dilling/ Harald J. Freyberger in der 8. überarbeiteten Auflage.
Ich habe jetzt gesehen, dass es auch z.B. bei Elsevier von Sybille Disse eine ICD 10 kompakt gibt und das ist ja wohl ein Riesen Unterschied zu der roten Original Ausgabe.
Darf ich fragen, welche Ausgabe du zum auswendig lernen hattest?
Freundlichen Gruß

Hallo Heike,

ich habe die rote ICD10 von Horst Dilling/ Harald J. Freyberger in der 7. Auflage auswendig gelernt (nicht an allen Stellen wortwörtlich).
Ich hatte mir auch das Buch von S. Disse "ICD10 kompakt" besorgt und ich kann Dir nach bestandener Prüfung sagen, dass das bei mir NICHT ausgereicht hätte.
Nur Du kannst entscheiden, ob und wenn ja welche Themen du nicht auswendig lernst, diese Entscheidung wird Dir niemand abnehmen können. 

Freundliche Grüße,
Anna
Antworten
#12
Liebe Heike,
wenn ich so zurückdenke, dann wurde mir wohl erst im Laufe der HPP-Ausbildung bewusst, was ich alles lernen muss. Am Anfang bin ich da etwas naiv hineingestolpert. Am Ende habe ich dann gesehen, wie viel Lernstoff ich tatsächlich im Hirn verankern muss.
Grundsätzlich bin ich aber Savinas Meinung, dass ihr Skript, wenn Du es kannst, vollkommen ausreicht. Die wichtigsten ICD-10-Diagnosen sind dort allerdings enthalten und die solltest Du natürlich weitestgehend können -- und zwar zuerst einmal für Dein eigenes Selbstvertrauen.
Am besten ist es doch, Du kannst im vollen Bewusstsein, dass Du reichlich gelernt und den Stoff einigermaßen durchdrungen hast, in die Prüfung gehen. Ob Dir dann wirklich sämtliche Unterpunkte der Diagnosekriterien im Moment einfallen oder ob Du den einen oder anderen gerade nicht präsent hast, ist vermutlich nicht entscheidend. Wichtig ist aber, dass Du davon überzeugt bist und das vermitteln kannst, dass Du Dich in der Tiefe mit dem Stoff auseinandergesetzt hast.
Die Prüfer sind ja sehr verschiedenen. Meine haben wortwörtlich verlauten lassen, dass sie kein Interesse an auswendig gelerntem Wissen hätten. Andere sind eben wieder ganz anders. Worauf Du aber sicher zählen kannst, ist Dein eigenes Urteilsvermögen. Wenn Du mit der Überzeugung in die Prüfung gehst, dass Du bestmöglich gelernt hast, dann kannst Du Dich innerlich darauf stützen. Das hilft in der Prüfung.
Herzliche Grüße
Susanne
Antworten
#13
Huhu in die Runde..
jetzt sag ich auch mal was dazu Smile
Aaaaalso: 
Man sollte schon die ICD10 können!

Man braucht ja alle Diagnosekriterien, Zeitkriterien, Symptomgruppen etc. In der Prüfung kann man nichts nachschlagen. Und auch im akuten Fall in der Praxis sollte man schon zuordnen können, wo sich ein Patient nun gerade (psychopathologisch betrachtet) befindet.

Ich habe im Skript immer in den grauen Kästen genau die Diagnosekriterien aus der roten ICD10 übernommen.

Also was Susanne sagt: Wenn man das Skript wirklich auswendig kann (nicht Wort für Wort, aber eben den Inhalt komplett wiedergeben kann - sowohl die grauen Kästchen als auch den Fließtext), dann ist das schon weit mehr als die halbe Miete. Dann weißt du vielleicht so 90%. 
Wenn man diese 90% wirklich kann, dann kann man bestehen, weil mit 90% fällt man nicht durch.

Um die restlichen Prozent auch noch abzudecken, empfiehlt es sich, die ICD10 komplett zu können - also auch den Fließtext außerhalb der grauen Kästchen zu können. 

Ein Beispiel aus der letzten schriftlichen Prüfung jetzt im Frühjahr:
   

Antwort C steht in der roten ICD10 nicht im grauen Kästchen, sondern im Lauftext.

Es ist also immer eine Frage dessen, wie viel Prozent du vorbereitet sein willst. Wenn du diese eine Frage nicht richtig hast, aber alle anderen richtig: Wunderbar, dann bestehst du auch ohne den Fließtext zu kennen. 

Wenn da aber noch andere Lücken sind, dann ist das eine verschenkte Frage, hätte man auch den Fließtext gelernt.

Das blöde ist ja, dass es kein Curriculum gibt. Es ist also niemals klar, was genau geprüft wird. Es kann einfach ALLES dran kommen!!!

Und von daher ist schon die Empfehlung, alles zu lernen.

Was ich im Kurs immer sage: WENN Ihr Euch entscheidet, nicht alles zu lernen, weil es einfach zu viel ist und nicht in den Kopf geht oder oder, dass Ihr dann bitte nicht irgendeine .8-Ziffer lernt, aber dafür die Depression nicht könnt, sondern wenn dann andersrum.

Ich hoffe, ich konnte weiterhelfen Smile

Liebe Grüße und bis gleich,
Savina
Don´t push the river - it flows by itself.
Antworten
#14
Hallo, 

Ich bin in diesem Forum neu und habe grade etwas von einem Skript gelesen... vielleicht fehlt mir noch der Überblick aber was für ein Skript ist damit gemeint? 

Liebe Grüße und einen schönen Tag.
Antworten
#15
Hallo Alexandra,
wenn du hier an dieser Schule die Ausbildung zum HPP machst, dann bekommst du ein Skript zum Kurs. Dieses Skript ist damit gemeint Smile
Herzliche Grüße,
Savina
Don´t push the river - it flows by itself.
Antworten


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