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DD: Nachtschweiß
#1
Hallo liebe HPAs  Heart

ich dachte wir aktivieren diesen Forenbereich einfach mal wieder. Bitte sucht nicht einfach nach alten Threads oder in Büchern zum Thema DD, sondern versucht selber etwas beizusteuern. Alles andere hat keinen großen Lerneffekt und ich möchte hier einfach ein bisschen mit euch üben.

Also was fällt euch denn alles zu Nachtschweiß oder nächtlichem Schwitzen ein?
Vielleicht ruhig erstmal wild drauf los und nachher schauen wir gemeinsam wie wir es strukturieren können.

Motivierende Grüße Gini
Keine Zeit gibt es nicht - nur andere Prioritäten  Wink 
(Zitat: Michael A. Denck)
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#2
(07.03.2019, 05:56)Gini schrieb: Hallo liebe HPAs  Heart

ich dachte wir aktivieren diesen Forenbereich einfach mal wieder. Bitte sucht nicht einfach nach alten Threads oder in Büchern zum Thema DD, sondern versucht selber etwas beizusteuern. Alles andere hat keinen großen Lerneffekt und ich möchte hier einfach ein bisschen mit euch üben.

Also was fällt euch denn alles zu Nachtschweiß oder nächtlichem Schwitzen ein?
Vielleicht ruhig erstmal wild drauf los und nachher schauen wir gemeinsam wie wir es strukturieren können.

Motivierende Grüße Gini

Liebe Gini,

vielen Dank für das Thema ;-)
Da ich noch nicht so viel weiß dazu, presche ich gleich mal rein. Ich hab im Kopf:
- Mangel an Natrium chloratum
- subakute Endokarditis
- Wechseljahre

Liebe Grüße,
Tanja
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#3
Liebe Gini,
Ich "werfe" folgendes in den Topf: Hyperthyreose, Begleiterscheinung einer Tumorerkrankung, Hypertonie...

Einen wundervollen Tag
wünscht Elke
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#4
(07.03.2019, 05:56)Gini schrieb: Hallo liebe HPAs  Heart

ich dachte wir aktivieren diesen Forenbereich einfach mal wieder. Bitte sucht nicht einfach nach alten Threads oder in Büchern zum Thema DD, sondern versucht selber etwas beizusteuern. Alles andere hat keinen großen Lerneffekt und ich möchte hier einfach ein bisschen mit euch üben.

Also was fällt euch denn alles zu Nachtschweiß oder nächtlichem Schwitzen ein?
Vielleicht ruhig erstmal wild drauf los und nachher schauen wir gemeinsam wie wir es strukturieren können.

Motivierende Grüße Gini

Hallo liebe Gini,

mir fällt dazu die Hodgkin-Krankheit und die Non Hodgkin-Krankheit ein...

Lieben Gruß

Malin
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#5
Ich möchte noch die chronische Lungentuberkulose zufügen und posttraumatische Angststörungen.

LG
Elke
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#6
ein Teil der B- Symptomatik zusammen mit
Subfebriler Temperatur
Ungewollter Gewichtsabnahme
bildet der Nachtschweiss eine Eselsbrücke nämlich 
S U N = B-Symptomatik
Liebe Grüße Eva
Rolleyes Der Weg zum Ziel ist niemals gerade Shy

Patentante von UlrikeJ und ulrikehuma
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#7
Boooooooooooar seid ihr klasse  Heart

Das ist ja genial, was ihr hier zusammen getragen habt.
Hat noch wer Ideen?  Big Grin

Ich warte mal bis morgen Mittag und dann können wir ja mal sortieren oder mag schon mal wer vorab versuchen etwas Struktur in eure geniale Auflistung hinein zu bekommen?

Motivierende Grüße 
eure Gini
Keine Zeit gibt es nicht - nur andere Prioritäten  Wink 
(Zitat: Michael A. Denck)
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#8
Ich als blutiger Anfänger wage mich auch mal.
Adipositas, Herzinsuffizienz,
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#9
Mein Beitrag:
im Rahmen einer Unterzuckerung (Hypoglykämie) kann es zu Nachschweiß kommen
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#10
vielleicht auch noch, Infektionskrankheiten mit Fieber, Alpträume, zu warmer Schlafraum ( vielleicht auch bei Anamnese wichtig zu erfragen)
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#11
da möchte ich noch gern die akute Leukämie (myeloische oder lymphatische) mit der B-Symptomatik
Antworten
#12
(07.03.2019, 20:02)angelikahez schrieb: da möchte ich noch gern die akute Leukämie (myeloische oder lymphatische) mit der B-Symptomatik

Ich glaube Nachtschweiß kann auch durch eine Schlafapnoe kommen.
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#13
Psyche, Nervenerkrankungen 

Medikamente  

Autoimmunerkrankungen, z.B. RA

Endokrin - Diabetes mel., Phäochromozytom, Akromegalie, Hypoglykämischer Schock (... andere wurden schon genannt :-)

Entzündungen - chronische Entzündungen, akute Entzündungen (Pneumonie, Brucellose, akutes rheumatisches Fieber...)

Kardiovaskulär - Herzinfarkt, Linksherzinsuffizienz, Schock

Neurologisch - Enzephalitis

Einfach nur schlechte Luft im Zimmer :-)
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#14
Delirium tremens, Phäochromozytom, verschiedene Gewürze

Ich könnte mir eine Sortierung z.B. nach folgenden Kriterien vorstellen: Neoplasien, endokrin, sonstige Ursachen, ohne primären Krankheitswert ...
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#15
Hallo ihr Lieben,

ihr seid echt genial, was ihr hier alles zusammen getragen habt. Schwitzen kann ja wirklich viele Ursachen haben. Hier schauen wir jetzt wirklich auf das nächtliche Schwitzen.
Die Struktur-Ideen sind auch sehr gut. Hat denn wer Lust mal ALLE die ihr hier jetzt aufgelistet habt einzuordnen?
Vielleicht auch noch etwas genauer bei den Infektionskrankheiten: es gibt ja typische, wo wir speziell an Nachtschweiß denken.

Im Zusammenhang mit der B-Symptomatik ist es sicher gut, diese nochmal extra heraus zu stellen. Was haben sie meist gemeinsam?
Motivierende Grüße Gini
Keine Zeit gibt es nicht - nur andere Prioritäten  Wink 
(Zitat: Michael A. Denck)
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#16
Hallo Gini, liebe HPA´s,
ich würde mit meinem bescheidenen Wissen mal einen Versuch wagen:

1. Medikamente die Nachtschweiß verursachen können:
Antidepressiva, Atypische Neuroleptika (Mittel zur Behandlung von Psychosen), Antipyretika (fiebersenkende Mittel), Antidiabetika (Blutzucker senkende Mittel) und
Hormonpräparate im Rahmen einer Krebstherapie (Brustkrebs, Prostatakrebs, Endometriose)

2. Infektionskrankheiten, die denke ich ziemlich sicher Nachtschweiß verursachen:
Lungen-Tuberkulose, Endokarditis lenta, akute Endo-Myo und Perikarditis, Pfeifersches Drüsenfieber, Virus-Grippe, HIV-Infektion

Hier habe ich hohes Fieber gefunden, weiss aber nicht, ob das auch dazu zählt (Aber über Tage Fieber macht ja auch Nachtschweiß, oder?)
FSME (4-6 Tage bis 39 °C), Dreitagefieber (bis zur 40 ° C), Fleckfieber (2-3 Tage bis 40°C), Gelbfieber (3 Tage hohes Fieber), Brucellose (undulierendes Fieber),
Influenza (echte Grippe, 5-7 Tage Fieber), Legionärskrankheit (Fieber bis zu 40°C), Malaria (Fieberzyklen), Lyme-Borreliose (grippale und neurologische Symptome),
Pest (sehr hohes Fieber), Q-Fieber (pulmonale Verlauf bis 40°C), Rückfallfieber (3-7 Tage Fieberschübe), Typhus (treppenförmiges Fieber), Virusbedingtes hämorrhagische Fieber.

Kann es sein, dass es vor allem die Viruserkrankungen sind, die gerne Nachtschweiß verursachen?

3. Autoimmunerkrankungen
Wegener Granulomatose, Riesenzellarteriitis, Rheumatoide Arthritis, Chronische Polyarthritis, Morbus-Basedow (Vorläufer der Hyperthyreose)

4. Hormone und Stoffwechsel
Hyperthyreose (Tag und Nacht schwitzen!), Klimakterium (Prämenopause und v.a. Perimenopause = Stresshormone), Diabetes mellitus (Da ist das ein Warnzeichen?)

5. Krebserkrankungen
Hodgkin Lymphom, Non-Hodgkin Lymphom, chronische lymphatische Leukämie

6. Psyche
Burnout, Stress, Nervosität, Depression, Phobien: wirkt alles auf das vegetative Nervensystem

7. Nerven
Parkinson, Schlaganfall und Querschnittlähmung

Was sagt ihr nun dazu? Die B-Sympotmatik fehlt jetzt zwar... aber ich glaube ich mach jetzt Schluss.... Liebe Grüße
Angelika
Antworten
#17
Hallo liebe Angelika,

super ! Das wäre eine prima Einteilung, manche Dinge dabei sind nicht unbedingt vorrangig die, die an Nachtschweiß erinnern würden, wie z.B. akute Endo-, Myo- oder Perikarditis. Es sei denn sie sind aufgrund ner TB ;-) Ansonsten ständen doch andere Symptome hier im Vordergrund.

Ebenso bei solchen Erkrankungen wo wir eh schon hohes Fieber haben, wäre das das Interessante, nicht ob er in der Nacht auch schwitzt. Es ist nicht falsch das mit im Hinterkopf zu haben, aber hier schaut man nicht in erster Linie auf das Symptom Nachtschweiß.

Noch ein paar kleine Anmerkungen:
- es gibt noch eine Vielzahl von Arzneimitteln, die Nachtschweiß triggern können, vielleicht noch die Betablocker und Calciumantagonisten und PPI-Hemmer mit rein nehmen, die kommen schon sehr häufig auch in der Praxis vor
- Es sind nicht v.a. Viren, es sind auch viele Bakterien und sogar auch Pilze (bei uns aber selten)
- Morbus Basedow ist eine Form der Hyperthyreose, würde ich jetzt nicht als Vorläufer bezeichnen
- bei Diabetes mellitus ist es die nächtliche Hypoglykämie, die es verursachen kann und ja manchmal kann dies eines der ersten Warnzeichen sein
- bei den Krebserkrankungen würde ich auch noch den soliden Tumor mit reinnehmen (z.B. Nierenzell- oder medulläres Schilddrüsen-CA)
- wie wäre es noch mit einem Punkt: sonstige = wie z.B. Missbrauch von Alk oder Entzugserscheinung bei Opioiden oder Schlafapnoesyndrom, CFS oder Schwangerschaft

So ich denke damit haben wir eine schöne Übersicht. Hat jetzt noch wer eine Idee wegen B-Symptomatik?
Was haben Krankheiten mit B-Symptomatik gemeinsam und welche würdet ihr hierzu zählen? Ich nerve euch damit, weil wir diese auf jeden Fall mit auflisten sollten, wenn wir gefragt werden.
Motivierende Grüße Gini
Keine Zeit gibt es nicht - nur andere Prioritäten  Wink 
(Zitat: Michael A. Denck)
Antworten
#18
Hallo ihr Lieben alle,
Die B-Symptomatik hat doch gemeinsam:
Gewichtsverlust > 10 % innerhalb von 6 Monaten (ungewollt)
Nachtschweiß (Nachtwäsche ist naß)
Fieber > 38 ° C

dann bleiben vielleicht davon noch übrig:

1. Medikamente (incl. Ergänzungen von Gini)
2. IKH (Lungentuberkulose, Endokarditis lenta, HIV-Infektion). Pfeiffersches Drüsenfieber hat eine andere TRIAS: Fieber, Tonsillitis, Lymphknotenschwellung) fällt raus?
3. Autoimmunerkrankungen (Wegener Granulomatose im systemischen Stadium, Riesenzellartheritis bei 1/3 der Betroffenen)
4. Hormone, Stoffwechsel (Hyperthyreose)
5. Krebserkrankungen (Hodgkin und Non-Hodgkin Lymphom, CLL, solide Tumore, Nierenzell-, medulläres Schilddrüsenkarzinom)
6. Psyche (alles genannte)
7. Nerven (Parkinson, Schlaganfall, Q-Lähmung)
8. Sonstige (Alkoholabusus, Entzugserscheinungen Opioiden) Schlafapnoesyndrom, Schwangerschaft und CFS verstehe ich dabei nicht -sorry für die dumme Frage: Was ist CFS?-

Alle aufgeführten haben meiner Meinung nach nun ausser Nachtschweiß auch die B-Symptomatik gemeinsam. Sieht jetzt offensichtlich überschaubarer aus, falls das überhaupt so stimmt.
Für mich sieht es so aus, als hätten alle diese Erkrankungen einen systemischen Zusammenhang. Wie ein Krieg an mehreren Fronten.... Kostet viel Energie (Gewichtsabnahme), es wird die Fieberkeule benötigt, um das Immunsystem optimal zu unterstützen, und der Körper versucht möglichst viel über die Haut los zu werden (schwitzen wir in der Sauna).
Liebe Grüße
Angelika
Antworten
#19
Hallo liebe Angelika,

prima zusammen gestellt. Entschuldige die verspätete Antwort.

Genau das wollte ich gerne nochmal heraus gestellt haben: es sind meist "zehrende" Krankheiten, die oft gar nicht so auffällige Organ-typische Symptome machen, sondern mehr so unspezifisch unterwegs sind: Subfebrile Temperaturen, Leistungsminderung, Abgeschlagenheit, Nachtschweiß und Gewichtsverlust.
Die typischen B-Symptomatik ist ja nur eine Trias wie oben schon beschrieben und kann sich gut gemerkt werden wie Eva oben schon geschrieben hat:
SUN = subfebrile Temperaturen, Ungewollter Gewichtsverlust, Nachtschweiß

Hilfreich für die Praxis ist auch der Begriff: SLANG, so habt ihr noch die Leistungsminderung und die Abgeschlagenheit dabei. Das sind eben oft die typischen Patienten mit: "ich fühl mich so müde, schlapp, ko" - dann eben auch immer an solch zehrende Krankheiten wie malignes Geschehen, TB, Endokarditis lenta und Co denken.

So damit habt ihr eine tolle Zusammenstellung gebastelt. TOLL! Vielen Dank für´s Mitmachen.
Vielleicht bis zum nächsten Mal
liebe Grüße eure Gini
Keine Zeit gibt es nicht - nur andere Prioritäten  Wink 
(Zitat: Michael A. Denck)
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