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Artikel""was wird aus dem HP"
#1
hier ist ein neuer Artikel ("was wird aus dem Heilpraktiker?"), der vielleicht interessant ist für Euch

https://www.doccheck.com/de/detail/artic...lpraktiker

und schon wieder geht die Diskussion über den HP in die nächste Runde..... Confused
Liebe Grüße Eva
Rolleyes Der Weg zum Ziel ist niemals gerade Shy

Patentante von UlrikeJ und ulrikehuma
Antworten
#2
Es ist echt schlimm, wie unwissend Mediziner teilweise im Bereich der HP-Ausblldung sind.... bin echt mal gespannt wie es weiter geht!
Liebe Grüße
Heinz

Der Tag, an dem du einen Entschluss fasst, ist ein Glückstag.

www.bodyandsoulinbalance.de
Antworten
#3
Liebe Eva,
eigentlich wollte ich den Artikel gar nicht lesen, weil mich das immer maßlos aufregt. Leider habe ich es doch getan, und das ist dabei herausgekommen (siehe unten). Wink Wink


Lieber Heinz,

ich weiss nicht ob 'unwissend' die Meinung mancher Ärzte richtig beschreibt. Ich würde es sogar als Arroganz bezeichnen.

Ein Neurologe meinte sehr abschätzend zu meiner Tochter als sie auf seine Frage nach ihrem Berufswunsch antwortete: Heilpädagoge, das
könnte jeder werden/sein. Da müsste man nur ein Schild an die Tür hängen.
(er hatte nicht mal richtig hingehört und bei  'Heil-' schon aufgehört zuzuhören, und deshalb mit Heilpraktiker gleichgesetzt)
Dieser Arzt war es auch, der dringend dafür plädierte, meine Tochter in die Psychiatrie einzuweisen,  denn nur jemand mit einer schweren Psychose hat solch einen Leidensweg hinter sich (26 'Anfälle' mit teilweise wachkomaähnlichem Zustand über Stunden) und sitzt am Ende gelähmt
im Rollstuhl.

Dabei hatten sie auch noch erheblich geschlampt und wichtige Blutproben, die endlich mal in einem Anfall genommen wurden, vergessen im Labor abzugeben. Bei einem erneuten Versuch konnte nicht genug Blut entnommen werden, da die Flexüle schon 7 Tage lag, und warum nicht neu gestochen wurde konnte mir keiner beantworten.

Wenn sie nur mal nach den Mitochondrien geschaut hätten, worauf mich später dann ein HP aufmerksam gemacht hat und der die weitere Vorgehensweise angeschubts hat, wären sie sehr schnell drauf gekommen.
Beim Lernen als HPA ist mir die Symptomatik sehr häufig über den Weg gelaufen und hat mir alles erklärt.

Zum Glück haben wir mit HIlfe des HP einen super Arzt gefunden, der allerdings mit seiner eigenen Gilde auf Kriegsfuß steht und den
einen oder anderen Kollegen auch schon mal als Quacksalber betitelt. Das sind nämlich die, die ihn gern zum Teufel jagen würden obwohl
er seine Ergebnisse auch mit Studien belegen kann.
Aber es darf nicht sein was nicht sein kann - so jedenfalls manch ignoranter Schulmediziner. Die, die sich so verhalten sind meistens nicht die hellsten Köpfe ihrer Zunft.

Dann kommt noch dazu, dass das Gesundheitswesen in den letzten Jahrzehnten total abgewirtschaftet wurde.
Es ist doch ein Armutszeugnis, wenn berichtet wird, dass das Gesundheitswesen ohne die Unterstützung ausländischer Ärzte (wo ja auch nicht mal die nötige Qualifikation geklärt ist, von den Sprachbarrieren ganz zu schweigen) nicht mehr funktioniert.
Dann nehmen wir den Ländern, denen es eh schon nicht gut geht, die Fachärzte weg für deren Ausbildung diese Staaten teuer bezahlt haben.
Das ist in meinen Augen in vielerlei Hinsicht unverantwortlich.
Statt für eine gute, menschliche Ausbildung mit fundiertem Fachwissen (d.h. Fachwissen wird schon vermittelt aber schön eingebettet in Schubladendenken, meist ohne Verknüpfungen herzustellen) unserer Ärzte zu sorgen und nach ihrer Ausbildung für eine menschenwürdige Arbeit, passiert genau das Gegenteil, sodass die Ärzte nach kurzer Zeit im Dienst schon ausgebrannt und frustriert sind.

Wichtig wären da auch die Einführung vernünftiger Leitlinien. Aber da wird lieber mehr Wert auf Bürokratie gelegt.
Dadurch spielt der Patient (der eigentliche Arbeitgeber des Arztes) eine immer geringere Rolle.

Mir fällt dabei gerade eine Äußerung eines Arztes zu einem anderen ein, der seine Patienten gern so behandelt, dass sie nach seinen Behandlungen nach Möglichkeit nicht mehr oder wenigstens nicht so schnell wieder kommen. Jedenfalls meinte Arzt Nr. 1, dass Arzt Nr. 2 geschäftsschädigend arbeitet, wenn er seine Patienten heilt, denn dann hat er keine "Kundschaft" mehr.
Dass dem nicht so ist beweist seine sehr gut laufende Praxis. Dieser Arzt ist aber eben auch offen für alternative Heilmethoden.

Ich denke ein Arbeiten auf Augenhöhe als Arzt und Heilpraktiker kann gute Erfolge für die Patienten bringen, und nur das sollte das Ziel sein.
Dass das funktionieren kann beweisen viele Beispiele.
Ich finde es nur traurig, dass unwissende und ignorante Ärzte dann die Fürsprecher und Unterstützer der noch mehr unwissenden Politiker sind.




So, nun hab ich mal wieder meinen Frust abgelassen, und ich könnte noch viel mehr schreiben. lol2


Liebe Grüße
Silke

PS: Meiner Tochter geht es heute wieder gut, auch wenn die Behandlung noch längere Zeit andauern wird.
      Und das ohne Psychiatrie. Wink
"Alle Träume können wahr werden, wenn wir den Mut haben, ihnen zu folgen"
                                                                                                                     Walt Disney
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#4
Ja- was wird aus uns?

Einige Beiträge (ich beziehe mich auf Doc check) sind maßlos überzogen. Grundsätzlich finde ich die Diskussion nicht schlecht. Immerhin sind wir im Gespräch und viele unserer Patienten unterstützen uns mit guten Rückmeldungen in ihrem persönlichen Umfeld. Und diese Energie können wir durchaus nutzen und zum Guten wenden!

Einige Anregungen können jedoch von uns wohlwollend diskutiert werden. Eine medizinische Grundausbildung ist sicherlich zum Vorteil. Wer von uns kann da ernsthaft gegen stimmen? Es ist nun mal ein stichhaltiges Argument, auch wenn es nicht unbedingt in unsere Lebensplanung passt. Aber wir können ein Entgegenkommen zeigen.
Geregelte Praktika, gerne auch in der Schulmedizin, können uns doch nur zum Vorteil gereichen.
Denn nicht nur „die Ärzte“ sollen, müssen und können…. Nein- auch wir können und sollten ein tieferes Verständnis für die Ärzte entwickeln. Leider wird es aber zunehmend und überwiegend von eigenen und persönlichen Erfahrungen geprägt. Dabei wäre ein übergeordneter Blick viel vorteilhafter.

Denn es liegt eine weitreichende Veränderung in der medizinischen Versorgung an. Bei uns sterben die „Haus- und Landärzte“ aus, die Bevölkerung altert und gleichzeitig werden die Erkrankungen komplexer. Statt nun zu meckern und zu klagen, lass und miteinander wirken. Wir haben die einmalige Chance, in einem zukunftsträchtigen Gesundheitswesen mitzuwirken.
Antworten
#5
Liebe Britta,
Du hast es kurz und bündig auf den Punkt gebracht.
Danke dafür.

Genau diese einheitliche Ausbildung mit ausreichend Praktika wäre so sinnvoll.

Leider sucht man Möglichkeiten für Praktika vergebens.

Liebe Grüße
Silke
"Alle Träume können wahr werden, wenn wir den Mut haben, ihnen zu folgen"
                                                                                                                     Walt Disney
Antworten
#6
(25.03.2019, 20:05)silkeschuber schrieb: Liebe Eva,
eigentlich wollte ich den Artikel gar nicht lesen, weil mich das immer maßlos aufregt. Leider habe ich es doch getan, und das ist dabei herausgekommen (siehe unten). Wink Wink


Lieber Heinz,

ich weiss nicht ob 'unwissend' die Meinung mancher Ärzte richtig beschreibt. Ich würde es sogar als Arroganz bezeichnen.

Ein Neurologe meinte sehr abschätzend zu meiner Tochter als sie auf seine Frage nach ihrem Berufswunsch antwortete: Heilpädagoge, das
könnte jeder werden/sein. Da müsste man nur ein Schild an die Tür hängen.
(er hatte nicht mal richtig hingehört und bei  'Heil-' schon aufgehört zuzuhören, und deshalb mit Heilpraktiker gleichgesetzt)
Dieser Arzt war es auch, der dringend dafür plädierte, meine Tochter in die Psychiatrie einzuweisen,  denn nur jemand mit einer schweren Psychose hat solch einen Leidensweg hinter sich (26 'Anfälle' mit teilweise wachkomaähnlichem Zustand über Stunden) und sitzt am Ende gelähmt
im Rollstuhl.

Dabei hatten sie auch noch erheblich geschlampt und wichtige Blutproben, die endlich mal in einem Anfall genommen wurden, vergessen im Labor abzugeben. Bei einem erneuten Versuch konnte nicht genug Blut entnommen werden, da die Flexüle schon 7 Tage lag, und warum nicht neu gestochen wurde konnte mir keiner beantworten.

Wenn sie nur mal nach den Mitochondrien geschaut hätten, worauf mich später dann ein HP aufmerksam gemacht hat und der die weitere Vorgehensweise angeschubts hat, wären sie sehr schnell drauf gekommen.
Beim Lernen als HPA ist mir die Symptomatik sehr häufig über den Weg gelaufen und hat mir alles erklärt.

Zum Glück haben wir mit HIlfe des HP einen super Arzt gefunden, der allerdings mit seiner eigenen Gilde auf Kriegsfuß steht und den
einen oder anderen Kollegen auch schon mal als Quacksalber betitelt. Das sind nämlich die, die ihn gern zum Teufel jagen würden obwohl
er seine Ergebnisse auch mit Studien belegen kann.
Aber es darf nicht sein was nicht sein kann - so jedenfalls manch ignoranter Schulmediziner. Die, die sich so verhalten sind meistens nicht die hellsten Köpfe ihrer Zunft.

Dann kommt noch dazu, dass das Gesundheitswesen in den letzten Jahrzehnten total abgewirtschaftet wurde.
Es ist doch ein Armutszeugnis, wenn berichtet wird, dass das Gesundheitswesen ohne die Unterstützung ausländischer Ärzte (wo ja auch nicht mal die nötige Qualifikation geklärt ist, von den Sprachbarrieren ganz zu schweigen) nicht mehr funktioniert.
Dann nehmen wir den Ländern, denen es eh schon nicht gut geht, die Fachärzte weg für deren Ausbildung diese Staaten teuer bezahlt haben.
Das ist in meinen Augen in vielerlei Hinsicht unverantwortlich.
Statt für eine gute, menschliche Ausbildung mit fundiertem Fachwissen (d.h. Fachwissen wird schon vermittelt aber schön eingebettet in Schubladendenken, meist ohne Verknüpfungen herzustellen) unserer Ärzte zu sorgen und nach ihrer Ausbildung für eine menschenwürdige Arbeit, passiert genau das Gegenteil, sodass die Ärzte nach kurzer Zeit im Dienst schon ausgebrannt und frustriert sind.

Wichtig wären da auch die Einführung vernünftiger Leitlinien. Aber da wird lieber mehr Wert auf Bürokratie gelegt.
Dadurch spielt der Patient (der eigentliche Arbeitgeber des Arztes) eine immer geringere Rolle.

Mir fällt dabei gerade eine Äußerung eines Arztes zu einem anderen ein, der seine Patienten gern so behandelt, dass sie nach seinen Behandlungen nach Möglichkeit nicht mehr oder wenigstens nicht so schnell wieder kommen. Jedenfalls meinte Arzt Nr. 1, dass Arzt Nr. 2 geschäftsschädigend arbeitet, wenn er seine Patienten heilt, denn dann hat er keine "Kundschaft" mehr.
Dass dem nicht so ist beweist seine sehr gut laufende Praxis. Dieser Arzt ist aber eben auch offen für alternative Heilmethoden.

Ich denke ein Arbeiten auf Augenhöhe als Arzt und Heilpraktiker kann gute Erfolge für die Patienten bringen, und nur das sollte das Ziel sein.
Dass das funktionieren kann beweisen viele Beispiele.
Ich finde es nur traurig, dass unwissende und ignorante Ärzte dann die Fürsprecher und Unterstützer der noch mehr unwissenden Politiker sind.




So, nun hab ich mal wieder meinen Frust abgelassen, und ich könnte noch viel mehr schreiben. lol2


Liebe Grüße
Silke

PS: Meiner Tochter geht es heute wieder gut, auch wenn die Behandlung noch längere Zeit andauern wird.
      Und das ohne Psychiatrie. Wink
DAs unwissend war auch eher darauf bezogen, dass sie nicht wissen, welches Wissen dazu gehört zu der HP Ausbildung.
Die Arroganz der Ärzte kennen wir auch zu Genüge... Mein Mann wurde seit 2014 auf Depression, Burnout und generalisierte Angststörung behandelt und krank geschrieben.
Kein Arzt hat über den Tellerrand geschaut.... Psychopharmaka, Psychopharmaka, Psychopharmaka.... mehr viel ihnen nicht ein.
Erst seit knapp eineinhalb Jahren haben wir endlich einen Hausarzt gefunden, der sich auch mit Naturheilkunde befasst und endlich auch eine Koryphäe auf dem Gebiet der Mitochondrientherapie...
Es geht ihm besser und er kann endlich seit September wieder arbeiten...
Ohne die neuen Ärzte weiß ich nicht, ob er noch wirklich hier wäre... Eine Gewichttiefstand waren 48 Kg.

Ja, ich sag schon länger dass die Ausbildung standardisiert wird.. eine einheitliches Studium mit Praktika wäre hier sehr hilfreich, sowie die medizinische Vorbildung... 
Nur dann is auch eine Kommunikation auf Augenhöhe und die Akzeptanz möglich...
Liebe Grüße
Heinz

Der Tag, an dem du einen Entschluss fasst, ist ein Glückstag.

www.bodyandsoulinbalance.de
Antworten
#7
danke für den Link!
Antworten
#8
Liebe Eva,
vielen Dank für den interessanten Link!

Ich sehe eine große Gefahr darin, dass die Ausbildung zum HP immer arztähnlicher wird. Selbstverständlich muss der HP sich in Schulmedizin auskennen - und alle die hier an der Schule sind, wissen, dass wir das mit großer Gewissenhaftigkeit machen.

Aber ich sehe die Entwicklung darauf hinauslaufen, dass der HP immer mehr zu einem *kleinen Arzt* wird und aus dem Auge verliert, dass es beim HP um *Alternativmedizin* geht. Der HP hat nur eine Existenzberechtigung, wenn er ein anderes Menschenbild als der Arzt hat und ganzheitlich arbeitet.

Wenn er aber immer mehr zum *Schulmediziner* wird, dann brauchen wir den HP nicht mehr, denn dann ist er einfach nur *ein schlechter ausgebildeter kleiner Arzt* und der Patient sagt sich zu recht: "Warum soll ich für diesen kleinen Arzt zahlen - da gehe ich doch gleich lieber zum Arzt für Naturheilkunde".

Die fatalste Entwicklung sehe ich deshalb darin, dass sich nun HP bemühen, an die Uni zu kommen. Damit wird das, was einen HP auszeichnet, gründlich abgesägt und der HP wird auf das rein Materielle reduziert, die Ganzheitlichkeit wird aus den Augen verloren.
Und so schaffen es meiner Meinung nach die HP selbst sich abzuschießen - dazu braucht es gar keine Ärzte. Die hätten es eh nicht geschafft, weil die Patienten, die HP wollen, weil sie wissen, dass sie ihnen geholfen haben.
Die *kleinen schlechter ausgebildeten Ärzte* braucht aber niemand.
GLG Isolde
Antworten


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